Artikel aus der Kategorie „Events“ 925



  • "Der Journalist und Kunstsammler Wilfried Göpel (1908 – 1990) gründete im November 1945 in seiner Geburtsstadt Leipzig das Archiv für Kunst und Geschichte, heute akg-images. Die Buch- und Medienstadt war ein idealer Standort für ein Pressebildarchiv mit den Schwerpunkten Geschichte und Kunst. Nachdem jedoch die Amerikaner die Stadt verließen und die sowjetische Armee Leipzig besetzte, zog es Wilfried Göpel nach Berlin-Zehlendorf."

    So beginnt die Geschichte von akg-images. Wenn wir wollen, können wir in der Geschichte der Agentur sämtliche Entwicklungen der Bildbranche und des Bildmarktes von der Nachkriegszeit bis hin zur Gegenwart nachvollziehen. Von den Zettelkästen der Bildverschlagwortung über die Print-Katalog-Produktionen der Neunzigerjahre bis hin zum heutigen digitalen Bildvertrieb. Wir erleben die Internationalisierung des Bildmarktes - zuerst über Firmendepandancen in wichtigen Metropolen, dann über internationale Netzwerke und Agenturpartnerschaften.

    Auch die… [weiterlesen]

  • Im Herbst 2018 wurde das Stipendium „Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie“ erstmals ausgeschrieben. Die Stiftung Historische Museen Hamburg vergibt es jährlich zusammen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zu Ehren des Hamburger Fotografen Georg Koppmann (1842-1909), der Ende des 19. Jahrhunderts Hamburgs Entwicklung zur Großstadt kontinuierlich dokumentiert hat.

    Das Stipendium wird vergeben für eine künstlerisch-dokumentarische Auseinandersetzung mit dem Stadtbild Hamburgs und seinen Veränderungen. Die Arbeit soll eine eigenständige fotografische Perspektive auf die Stadt als Lebensraum und Wohnort entwickeln und sich mit ihren Veränderungsprozessen auseinandersetzen. Die Metropole Hamburg bietet Lebensraum für eine vielfältige Stadtgesellschaft. Sie ist permanenten Veränderungen unterworfen, die das Stadtbild prägen. Immer wieder neu werden die Fragen zu beantworten sein: Wie funktioniert die Stadt? Wem gehört die Stadt?

    Das Stipendium ist mit 8.000 Euro… [weiterlesen]

  • Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) zeichnet in diesem Jahr den britischen Fotografen Chris Killip mit dem mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis aus. Damit würdigt die Gesellschaft eine "herausragende Photographenpersönlichkeit ebenso wie ein bedeutendes Werk in der Tradition der großen humanistisch dokumentarischen Photographie".

    Chris Killip, 1946 in Douglas auf der Isle of Man geboren, nahm 1969 seinen Weg in die Tätigkeit als freiberuflicher Fotograf auf. Seine frühesten Bilder haben entsprechend seine Heimat, die Isle of Man, zum Thema. Doch bereits sie dokumentieren - so die DGPh - "in aller Dichte die photographische Stilsicherheit Killips und seine respektvolle Neugier, seine Feinfühligkeit und seine Aufmerksamkeit, die er den Menschen in ihrem Alltag entgegenbringt und umgekehrt die selbstverständliche Akzeptanz der Porträtierten gegenüber dem Photographen, der mit ihnen direkt oder indirekt in Dialog tritt".

    Die Preisverleihung wird aufgrund der derzeitigen… [weiterlesen]
  • Zumeist kennen wir Afrika aus Bildern von Europäern oder US-Amerikanern. Es ist eine echte Ausnahme, dass bei dieser Ausstellung in der Völkinger Hütte (66302 Völklingen / Saarbrücken) afrikanische Fotografen selbst "zu Wort" kommen. Die Austellung läuft bis zum 1. November 2020.

    Teils dokumentarisch und künstlerisch gewähren neun Fotografen aus Marokko, Algerien, dem Senegal, der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Südafrika Einblicke in das Selbstbewusstsein und das Lebensgefühl der Menschen in ihrer Heimat. Es sind insbesondere die Geschichten aus dem unmittelbaren Umfeld der Fotografen, die uns hier begegnen: Sie erzählen vom Alltag in den Städten, von Industrie, den Spuren der Vergangenheit und von Pop-Kultur. Themen sind unter anderem das ambivalente Erbe des Bergbaus in Südafrika, Umweltverschmutzung, das Leben in der Demokratischen Republik Kongo oder auch die Kultur der Fußballstadien in Algerien.

    Hier der Trailer zur Ausstellung:

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  • Der erste internationale Hahnemühle Fotografie-Award richtete sich an Nachwuchsfotografen, die an Hochschulen und Universitäten weltweit studieren, "um uns ihre Welt visuell vorstellbar zu machen und über eben diese in Bildern nachzudenken".

    Mit jeweils fünf Fotografien reichten mehr als 700 Fotografen aus über 50 Ländern ihre Arbeiten ein. Die Gewinner und Honorable Mentions des Awards sind nun für sechs Wochen in der Hannoverschen Galerie für Fotografie zu sehen.

    Gezeigt werden Werke von Jan A. Staiger & Daniel Niedermeier (1. Platz), Karina Bikbulatova, Tamara Eckhardt und Farnaz Damnabi. [weiterlesen]


  • Im Jahr 2002 erstellte Jordis Antonia Schlösser - die Fotografin ist bei Ostkreuz - eine Fotoreportage über den Tagebau im nordrhein-westfälischen Garzweiler. 17 Jahre später kehrte sie im Rahmen eines ARTE-Projekts an den Ort zurück. Die Dörfer, die sie damals fotografierte, sind mittlerweile der Braunkohle gewichen.

    Greenpeace zeigt nun eine Gegenüberstellung der beiden Arbeiten in der Wanderausstellung „Der Abgrund, der mal Heimat war”.

    Die genauen Standorte und Termine finden man unter greenwire.greenpeace.de/inhalt…ien-von-jordis-schloesser [weiterlesen]


  • 200 Jugendliche aus allen sozialen Schichten und verschiedenen Stadtteilen der 20 Millionen Metropole Mexico City nahmen im Sommer 2016 an dem Projekt der Hamburger Fotografin Anja Jensen teil. Die mexikanischen Jugendlichen im Alter von 11-18 Jahren haben sich mit der Kamera auf die Suche nach dem gemacht, was sie in Mexiko-City berührt und bewegt. In ihren Ferien, vier Wochen lang, täglich rund um die Uhr fotografierten sie das Leben in ihrer Stadt. Ziel der fotografischenInitiative war es, die Lebenswelt mit all ihren verschiedenen Erlebnissen, Erkenntnissen und Emotionen in einem Foto-Tagebuch festzuhalten.

    Die Jury des Bildungspreises hat die Reichweite des" partizipativen nicht elitär angelegten Projekts" beeindruckt, das einen facettenreichen Ein- und Überblick der Lebensrealität einer heranwachsenden Generation gibt und damit zu einem historischen Dokument wird. Darüber hinaus ist "es die große emotionale Identifikation der Teilnehmer mit dem Projekt, die bereits über… [weiterlesen]

  • Alejandro Prieto aus Mexiko gewinnt mit seinem Projekt über die fast zweitausend Meilen lange Grenze zwischen den USA und Mexiko den Fritz Pölking Preis 2020. Hier sieht man die Arbeit: gdtfoto.de/seiten/fritz-poelking-preis-2020.html

    Den Fritz Pölking Jugendpreis 2020 konnte Florian Smit - der Fotograf lebt in der Nähe von Bremervörde - mit einem Portfolio über den Unglückshäher für sich entscheiden. gdtfoto.de/seiten/fritz-poelking-jugendpreis-2020.html

    Diese beiden internationalen Preise sind Sonderpreise des Wettbewerbs Europäischer Naturfotograf des Jahres und werden zu Ehren des 2007 verstorbenen Fritz Pölking von der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) gemeinsam mit dem Tecklenborg-Verlag ausgeschrieben.

    Bild: Alejandro Prieto. Das auf den ersten Blick verwirrende Motiv oben klärt sich auf: "Das Bild eines Jaguars wird symbolisch auf einen Abschnitt der amerikanisch-mexikanischen Grenze projiziert. Jaguare sind im letzten Jahrhundert fast vollständig aus den USA… [weiterlesen]

  • In der Schau (im: Forum Internationale Photographie im Museum Zeughaus, Reiss-Engelhorn-Museen zu Mannheim, Straße: C5) reisen wir in 80 Bildern um die Welt, besuchen wir die Sehnsuchtsorte des 19. und 20. Jahrhunderts. Wir begleiten die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Diese altenAufnahmen der Fotopioniere bestechen teils durch eine kaum erwartete Brillanz und sind oft kunstvoll handkoloriert.

    Diesen frühen Aufnahmen stehen in der Ausstellung die Werke bedeutender Fotografen des 20. Jahrhunderts gegenüber. In ihrem jeweils ganz eigenen Stil hielten sie Menschen und exotische Orte in Schwarz-Weiß oder Farbe fest. Bildikonen der legendären Stern-Fotografen sind ebenso vertreten wie Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Fritz Henle, Jürgen Heinemann und Robert Häusser.

    Die Bilder stammen aus den Sammlungen des Forums Internationale Photographie, viele von ihnen sind hier vom 14. 8. 2020 bis 10.1.2021… [weiterlesen]

  • Diese schöne Tradition gibt es zwar auch in anderen Ländern (man denke an den Iffland-Ring für deutschsprachige Schauspieler) aber ihre Hochform erreicht der Ehrenring - naturgemäß, möchte man fast betonen - in Österreich: Sozusagen Ringe als soziale Anerkennung und Ehrung, die von einem Preisträger an einen neuen weiter gegeben werden. Von der Grundidee her sind Ehrenringe keine Würdigungen, die von einer Institution jeweils neu verliehen werden, sondern es sind Auszeichnungen, die weiter gereicht werden wie der Stab bei einem Staffellauf. Jeweils der alte Preisträger steht in der Verpflichtung, den Ring an einen würdigen Nachfolger seiner persönlichen Wahl weiter zu geben. Im Idealfall geschieht dies noch zu Lebzeiten. (Nur dann funktioniert es, denn man will das Übergabe-Ritual ja gebührend feiern...)

    Kurt Römer hatte 1986 einen Ehrenring der Österreichischen Bundesinnung der Fotografen erhalten, der auf seinen Wunsch nun jeweils “warm" an einen Berufskollegen weiter gegeben… [weiterlesen]