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  • Neben die Veränderungen, die den Bildermarkt bereits seit Jahren prägen, sind seit zwei Jahren die Herausforderungen einer weltweiten Pandemie getreten, die den Bildermarkt zusätzlich massiv verändert hat. Vor diesem Hintergrund führen die Arbeitsgruppe „Image Market – Business Trends“ am Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover und der Bundesverband BVPA unter Leitung von Prof. Lars Bauernschmitt in diesem Jahr die 5. Erhebung zum deutschen Bildermarkt durch.

    Lassen wir Lars Bauernschmitt direkt zu Wort kommen:

    "Dabei stehen in diesem Jahr zwei Fragenkomplexe im Zentrum:
    • Wie groß ist der deutsche Bildermarkt und wie hat sich der Umsatz der Bildagenturen in den letzten Jahren entwickelt?
    • Einzelbildlizenzierung, Abonnement oder Paketangebot, welche Bedeutung haben unterschiedliche Lizenzierungsmodelle heute und welche Zukunft haben sie?
    Angesprochen von dieser Befragung zu den aktuellen Entwicklungen des deutschen Bildermarktes werden in Deutschland… [weiterlesen]



  • "Interesse an kostenlosen Stockfotos? Unsplash, Pexels, Pixabay, die volle Auswahl! Aber wussten Sie auch, dass diese Gratisbilder die Existenzgrundlage von Künstler*innen zerstören? Wenn alle nur noch kostenlose Stockfotos verwenden, wäre es das Ende der Kreativität", schreibt die Bildagentur Photocase und hat deshalb die Kampagne #NotForFree gestartet.

    "Eine Kampagne für bezahlten Content, um zu zeigen, dass auch hinter kostenlosen Bildern stets Menschen stecken. Menschen, die Zeit, Mühe und Kosten aufgebracht haben, um diese Werke zu produzieren. Denn wir denken, nur bezahlter Content ist guter Content", ergänzt Dittmar Frohmann, Geschäftsführer von Photocase.

    Hier - photocase.de/not-for-free - ist der Startpunkt der Initiative, bei dem Fotografen aufgefordert werden, mit "Protest-Bildern" gegen die Gartis-Flut anzugehen. [weiterlesen]
  • Rewilding Europe (rewildingeurope.com) und die Gesellschaft für Naturfotografie GDT (gdtfoto.de) haben eine Vereinbarung getroffen, nach der der diesjährige Wettbewerb Europäischer Naturfotograf des Jahres (ENJ) um einen speziellen Rewilding Europe Award erweitert wird. Der Sieger dieses Sonderpreises erhält einen Reisegutschein von Rewilding Europe im Gesamtwert von 1.500 Euro für eines der Gebiete, in denen die Initiative mit lokalen Partnern zusammenarbeitet.

    Die Bilder für den Rewilding Europe Award Sonderpreis werden in diesem Jahr (2022) von einer Jury bestimmt, die aus Vertretern von Rewilding Europe besteht. Grundlage der Auswahl sind alle beim Wettbewerb Europäischer Naturfotograf des Jahres eingereichten Bilder. Ab 2023 wird der Preis für zunächst zwei Jahre als Sonderkategorie des Wettbewerbs ausgeschrieben.

    Um für den Sonderpreis in Frage zu kommen, sollten sich die Bilder auf einen oder mehrere Aspekte des Rewildings beziehen. Dazu gehören:
    • Ikonische Tierarten des
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  • Mit der Schau „Les Cracks & Vincen Beeckman“ zeigt das Museum Folkwang in der Reihe „6 ½ Wochen“ ein Foto-Projekt des belgischen Fotografen Vincen Beeckman, das er in enger Zusammenarbeit mit wohnungslosen Menschen aus Brüssel realisierte.

    Es ist die erste institutionelle Ausstellung der Fotografien von René, Franck, Jackie, Patti und anderen Obdachlosen, die mit Einwegkameras ihren Alltag, ihre Beziehungen, Begegnungen, Partys und Freundschaften über mehrere Jahre hinweg dokumentierten.

    Kuratiert wiurde die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit Beeckman und vier der Protagonisten. Aus dem Bestand von 750 Bildern wurden so 30 Aufnahmen ausgewählt. Als Randbemerkung: Der durch Beeckman geprägte Titel Les Cracks bezieht sich auf den umgangssprachlichen Ausdruck „Crack“, der so viel wie „Champion“ oder "Könner" bedeutet. [weiterlesen]

  • Es ist zumindest eine ungewöhnliche Idee: das Belvedere in Wien verkauft sein bekanntestes und beliebtestes Werk, den "Kuss (das Liebespaar)" von Gustav Klimbt. Nein, nicht physisch am Stück, sondern digital als NFTs gestückelt in 10.000 Teile. (NFT meint: "Non-Fungible Token", "nicht-austauschbares Objekt"). Dafür wurde ein Raster über das Bild gelegt, und die einzelnen Segmente werden getrennt veräußert, nach dem Zufallsprinzip an die Käufer vergeben. Knapp 1.800 Segmente wurden bereits geordert.

    In der Summe könnte die Aktion dem Museum damit 18,5 Millionen Euro bringen, wenn alle NFT-Teile zum Stückpreis von 1.850 Euro verkauft werden. Wer ein digitales Kleckschen Klimbt sein eigen nennen möchte, klickt hier: thekiss.art/

    Das Belvedere Museum betont, dass diese Aktion weltweit ein Novum in der Welt der Kunst sei. Und: Damit es auch spannend ist, wird immer freitags die Zuteilung der einzelnen Bildausschnitte per Zufallsgenerator vorgenommen. [weiterlesen]

  • Von 9. bis 27. März 2022 rückt das Festival FOTO WIEN gemeinsam mit mehr als 140 Ausstellungen und über 300 Veranstaltungen das Medium Fotografie ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Organisiert wird das Festival vom Kunst Haus Wien.

    Involviert sind Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Kunstuniversitäten, Ausstellungsräume, Cafès, sogar Büros. Gezeigt wird zeitgenössische Fotografie aus allen Bereichen, von künstlerischen Arbeiten bis hin zu Reportage- und Modefotografie. Wer was wann wo zeigt und veranstaltet, das herauszufiltern ist eine eigene Kunst, fotowien.at/de/programm/exhibitions/ kann helfen.

    Zwei inhaltliche Schwerpunkte prägen das diesjährige Festival: "Fotografinnen im Fokus" hebt die herausragenden, nicht immer ausreichend gewürdigten fotografischen Leistungen von Frauen hervor. "Rethinking Nature/Rethinking Landscape" stellt die Schlüsselrolle der Fotografie in der Wahrnehmung von Natur und Landschaft in den Mittelpunkt und beleuchtet kritisch unseren Umgang mit ihr.


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  • In ihrer finalen Sitzung hat die Jury das Arbeitsstipendium für die Realisierung eines fotografischen Projekts an Magnus Terhorst vergeben. Mit einer Anerkennung prämiert wurden die Fotografinnen Amelie Sachs und Barbara Haas sowie das DOCKS Collective.

    Für sein Projekt „Definition von Glück“ wurde Magnus Terhorst - Student an der Fachhochschule Dortmund - mit dem 1. Preis des DGPh-Förderpreises für Photographie 2021/2022 ausgezeichnet. Er erhält für die Fortführung und den Abschluss des Projekts ein Stipendium in Höhe von 5.000 €.

    "Magnus Terhorst überzeugte", so die Jury, "mit der fotografischen Umsetzung eines gesellschaftlich allgegenwärtigen und relevanten Themas, dem omnipräsenten Alkoholkonsum. Terhorst zeigt mit seinen Fotos – jedes nimmt einen anderen Aspekt des Themas auf – eine sehr direkte Sichtweise auf scheinbar alltägliche Situationen. Er zeigt und hinterfragt nicht nur den Alkoholkonsum an sich, sondern auch dessen Akzeptanz als Normalität."


    Bild: Entlang eines… [weiterlesen]
  • Das - auf den ersten Blick - Besondere des Preises Viviane Esders, ist, dass er für "Fotografen über 60 Jahre, die noch aktiv sind" reserviert ist. Denn "Preise für junge Nachwuchs-Fotografen bis 33 Jahre" gibt es doch eh zuhauf!

    Aber sofort meldet sich der kleine Stinkstiefel in meinem Hinterkopf und ruft dazwischen: "Die Einleitung ist Quatsch! Es sind doch eh immer die Alten und Arrivierten, die die dicken Preise abbekommen! Die, mit denen man sich selber schmücken kann. Der Teufel kackt doch immer auf den größten Haufen."

    Lassen wir die beiden Meinungen meines Ichs alleine weiter diskutieren, aber fügen wir hinzu: Ja, der Preis ist durchaus honorabel dotiert. 60.000 Euro sind ausgelobt. Einreichungen, die die hier www.prixvivianeesders.com formulierten Kriterien erfüllen, sind bis 15. April 2022 möglich. Zudem soll der Preis künftig regelmäßig jedes Jahr ausgeschrieben werden. [weiterlesen]

  • Unter dem Titel „Thomas Hoepker – Bilderfabrikant“ präsentiert das Ernst Leitz Museum Wetzlar vom 1.4. bis zum 17.7.2022 eine umfangreiche Retrospektive des deutschen Fotografen. Aus der Fülle von Hoepkers reichem Lebenswerk und vielschichtigen Archiv zeigt die Ausstellung rund 180 Motive, darunter zahlreiche Aufnahmen, die heute längst ikonischen Charakter besitzen. Ausgestellt werden aber auch nie gezeigte und gänzlich neue Arbeiten.

    Beginnend mit den 1950er Jahren werden die prägendsten Stationen seiner Karriere nachgezeichnet und die wichtigsten Motive des Fotografen - Hoepker ist Mitglied der Bildagentur Magnum - in einer losen chronologischen Abfolge präsentiert.

    Das Ernst Leitz Museum im Leitz Park Wetzlar ist von Montag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter: ernst-leitz-museum.de

    Bilder: Thomas Hoepker/ Magnum: USA, New York, NY, September 11, 2001. View from Brooklyn/Williamsburg towards Brooklyn Bridge and downtown Manhattan during… [weiterlesen]


  • Es ist ein reizvolles Projekt, das Sebastian Wells und Lars Spannagel zu den Winterspielen 2022 gestartet haben: Across the Great Wall.

    Sebastian Wells ist einer der wenigen freien Fotografen, die nach Peking reisten und dort fotograiferen. Bereits 2016, 2018 und 2021 besuchte er die Olympischen Spiele und berichtete davon in Fotokolumnen u.a. in der Berliner Zeitung und der Süddeutschen Zeitung. Er gewann bereits zweimal das VDS Sportfoto des Jahres.

    Seine Aufnahmen der Spiele werden von Lars Spannagel in Berlin kommentiert. Spannagel ist Redakteur im Tagesspiegel-Ressort Story. Zuvor berichtete er viele Jahre über Sport, unter anderem von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

    Das Zwiegespräch von Bild und Text findet sich hier: acrossthegreatwall.de/


    Bild: Sebastian Wells. "06.02.2022. Gebäudekomplex am Zielbereich der Ski Alpin Piste in Yanqing, der nach den Spielen wegen fehlender Nutzungsperspektiven wieder abgebaut werden soll." [weiterlesen]