Artikel aus der Kategorie „Events“ 1.339



  • Der CEWE Photo Award, der für sich beansprucht, mit über einer halben Million Einsendungen der größte Fotowettbewerb weltweit zu sein, stand unter dem Motto "Our world is beautiful". Gesiegt hat die indonesische Fotografin Dikye Ariani als Gesamtgewinnerin. Ihr Bild zeigt eine Szene aus einem indonesischen Café, das Arbeiter und die triumphierende Wirtin beim Kartenspiel zeigt.

    Die Jury begründet ihre Wahl: "„Dikye Ariani gelingt es eindrucksvoll, mit ihrem Foto die Atmosphäre eines besonderen Augenblicks einzufangen. Die herausragende Bildkomposition beeindruckt durch ihre Tiefe und die klare Fokussierung auf die Hauptdarstellerin, die von den weiteren Protagonisten der Szene umgeben ist. Ein zentrales, diffuses Licht unterstützt die künstlerische Komposition und verstärkt die Wirkung des Bildes.“ [weiterlesen]

  • Die Serie "Jardin d’essai" von Maude Grübel entstand zwischen 2009 und 2014 in Algier und Umgebung. Der Titel nimmt Bezug auf den Namen des Botanischen Gartens, der dort 1832 während der französischen Kolonialisierung im Stadtteil Hamma angelegt wurde. Ihre erste Reise in die algerische Hauptstadt unternahm die deutsch-französische Fotografin in Begleitung eines Freundes, der nach Jahren der Abwesenheit in seine Heimat zurückkehrte, sich ihr jedoch nicht länger zugehörig fühlte.

    Dieses Gefühl der Entfremdung nimmt Maude Grübel zum Anlass einer fotografischen Annährung an Algier als unbekanntes Terrain. Zugleich begibt sie sich dabei auf Spurensuchen nach den Hintergründen der Migrationsgeschichte ihrer eigenen Familie zwischen Frankreich, Deutschland und dem Maghreb. Die Fotografin (*1980 in München) ist Absolventin der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign München und lebt seit 2006 in Marseille, Frankreich.

    Die Kabinettausstellung des Münchner Stadtmuseums (St.-Jakobs-Platz 1,… [weiterlesen]
  • Die Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates hat am 21. September 2023 in Berlin die Aufnahme des Deutschen Fotorats als neunte Sektion beschlossen. Im 1982 gegründeten Deutschen Kulturrat war die Fotografie als eigenständiges Medium zuvor nicht vertreten. Die Gründung des Deutschen Fotorats im Jahr 2021 legte den Grundstein dafür, dass die Fotografie nun auf der höchsten Ebene im Spitzenverband der Bundeskulturverbände vertreten ist.

    Die Sprecher des Deutschen Fotorats sind Anna Gripp (DGPh), Julia Laatsch (Freelens) und Ingo Taubhorn (DFA) sowie Hanns-Peter Frentz (DGPh) . [weiterlesen]
  • Der neue, nun 20. Wettbewerb in Folge ist gestartet: Zur Teilnahme an gute aussichten 2023/2024 eingeladen sind Absolventen, die ein Studium an einer deutschen Akademie, Hochschule, Universitaet etc. im Fachbereich Fotografie, Freie Kunst, Gestaltung oder Visuelle Kommunikation abgeschlossen haben.

    Einreiche-Schluss ist Montag, 4. Dezember 2023. Informationen und die Teilnahme-Bedingungen als PDF finden sich hier: guteaussichten.onlinecontestmanager.de [weiterlesen]

  • Der Prix Viviane Esders ist ein insofern ungewöhnlicher Preis, weil er sich ausschließlich an europäische Fotografen über 60 Jahre richtet, die unabhängig arbeiten und "deren Bedeutung und die Qualität seiner oder ihrer Karriere es verdienen in der Geschichte der Fotografie stärker hervor gehoben zu werden".

    In diesem Jahr hat der im baskischen Bayonne geborene französche Fotograf Pierre de Vallombreuse den mit 60.000 Euro dotierten Preis, von denen 10 000 Euro für die Veröffentlichung eines Buches bestimmt sind, erhalten.

    "Im Alter von 60 Jahren hat der Fotograf noch einige Dutzend Jahre Zeit, um die Projekte zu verwirklichen, die ihm am Herzen liegen", so die Stifterin des Prix, Viviane Esders.


    Bild oben: Pierre de Vallombreuse, Basque people. South of the Basque Country. Bilbao, 2011. The Guggenheim Museum. Scuplture by Louise Bourgeois.

    Bild unten: Pierre de Vallombreuse, The Valley. Palawan. Philippines, 2016. A young man swings through the air. One fall and he’ll be… [weiterlesen]
  • Nach Venezuela und Ghana in den vergangenen Jahren, richtet der Carmignac-Fotojournalismuspreis seinen Blick auf Afghanistan, genauer auf die Situation von Frauen und Mädchen in dem islamisch-fundamentalistischen Land.

    Mit der 14. Ausgabe des Awards soll ein Projekt unterstützt werden, das darauf abzielt, die dortigen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" in Wort und Bild zu dokumentieren, indem rechtlich zulässige Beweise gesammelt werden. Der Preisträger wird von Experten unterstützt, um sicherzustellen, dass die Zeugenaussagen gemäß den rechtlichen Standards gesammelt werden.

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  • Beim Wettbewerb 2023 des bpp - bund professioneller portraitfotografen - um den Young Photo Award konnte der Münchner Fotograf Ferdinand Putz den ersten Platz erringen. Der Award richtet sich an Nachwuchsfotografen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden bis 28 Jahre. Das Thema 2023 lautete: Emotion.

    Jury-Begründungen interessieren - mich - immer: Warum hat ausgerechnet dieses Bild gewonnen? "Die Qualität und der künstlerische Anspruch seiner Arbeit begeisterte die Fachjuror:innen: Ferdinands Bild verkörpert eine junge Bildsprache und eine außergewöhnliche Bildkomposition, die eine starke Emotion vermittelt. Der Glaseffekt sowie der Weitwinkel und die Kameraposition leicht von unten machen das Bild speziell und modern. Es könnte aus einem Editorial in einem Fashion-Magazin sein. Ein Siegerbild, das künstlerischen Anspruch, Thema und technische Umsetzung genial vereint. Chapeau!"

    Hier geht es zu den übrigen Gewinnern und zu den Top 20 platzierten… [weiterlesen]


  • Die französischen Vororte, die Banlieues, rücken immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit – wie zuletzt in diesem Sommer. Aber nie sind es positive Nachrichten. Es geht immer um Aufstände, Gewalt, Brandstiftung und Plünderungen, in Kombination mit harten Polizeieinsätzen.

    Den Alltag in den Banlieues in seiner Vielfältigkeit und jenseits der gängigen Klischees zeigt dagegen Jean-Michel Landon. Mehr als zehn Jahre hat der französische Fotograf und Sozialarbeiter das Leben in den Arbeiter- und Armenvierteln südöstlich von Paris dokumentiert.

    Zephyr – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zeigt die Werke des Autodidakten ab 24. September 2023 erstmals außerhalb Frankreichs in der umfassenden Sonderausstellung „La vie des blocs“. Zephyr schreibt in seiner Ankündigung: "Landons Reportage gibt einen intimen Einblick: ungeschönt und ungefiltert, aber immer erfüllt von dem Respekt und der Empathie des Eingeweihten. In seinen Aufnahmen verschmelzen harte… [weiterlesen]

  • Ja, das passt zu Hamburg: Am kommenden Freitag, den 22. September 2023 wird auf der Freifläche des Hamburger Kreativplaneten Jupiter das Ausstellungsprojekt "Vom Wasser" eröffnet. In Zusammenarbeit mit Freelens entstanden, zeigt die Schau unterschiedliche Positionen aus der Dokumentar- und Konzeptfotografie zum Thema Wasser.

    Kuratiert wird das Projekt von Sebastian Lux, Leiter der Stiftung F.C. Gundlach.

    Laufzeit: 23. September bis 23. Oktober 2023
    Ort: JUPITER Hamburg (Mönckebergstraße 2-4)
    Der Eintritt ist frei. Infos, auch zu den ausstellenden Fotografen: freelens.com/ausstellungen/vom-wasser/

    Bild: Thomas Ebert
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  • Der Fotograf Horst H. Baumann (1934 – 2019) zählte weiland zu den Shooting-Stars seiner Generation. Schon in jungen Jahren mehrfach ausgezeichnet, avancierte der Autodidakt ab den 1960er Jahren zu einem in den gedruckten Medien omnipräsenten, höchst erfolgreichen Fotografen. Der dann aber - zu Unrecht - in Vergessenheit geriet.

    Eine Wiederentdeckung Baumanns wurde erst Anfang diesen Jahres angestoßen: Als der Fotograf vor drei Jahren starb, übergab seine Tochter den gesamten bildnerischen Nachlass zur Bearbeitung und für eine Ausstellung an Zephyr - Raum für Fotografie in den Reiss-Engelhorn-Museen zu Mannheim. Der Nachlass umfasst ca. 3.500 Schwarz/Weiß-Fotografien, ca. 750 Farbabzüge, ungezählte Dias und zahlreiche Dokumente, Zeitschriften und Bücher.

    Die große Retrospektive mit 350 Werken, die die Mannheimer Anfang 2023 zeigten, wandert nun unter dem Titel " Apropos Visionär" ins MAKK Museum für angewandte Kunst Köln (An der Rechtschule 7, 50667 Köln) und ist bis zum 28.… [weiterlesen]