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  • Auch in diesem Jahr – seit 2013 nunmehr das achte Mal in Folge - schreibt die Deutsche Gesellschaft für Photographie den DGPh-Bildungspreis aus. Bewerbungen können bis zum 29. März 2020 eingereicht werden.

    Ziel des Bildungspreises ist es, interessante Projekte im Bereich der Vermittlung von und mit Fotografie zu entdecken und diese bekannt zu machen. Gefragt sind innovative und nachhaltige Projekte sowie wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisbezug. "Dazu zählen", so die Veranstalter, "kultur- und museumspädagogische Initiativen, in denen Photographie thematisiert oder eingesetzt wird, ebenso mediale Bildungsangebote zur Photographie sowie schulische und außerschulische Aktivitäten."


    Foto: © Nafiseh Fathollazadeh, Still Life 2014 [weiterlesen]

  • Cyril Schirmbeck/ Edge 03, 2010

    Vom 15. Bis zum 23. Februar ist im Kühlhaus Berlin der Zyklus „Receding Worlds“ – „Schwindende Welten“ des Berliner Fotografen Cyril Schirmbeck zu sehen.

    Alaska gehört zu den Weltregionen, in denen sich die globale Erwärmung besonders stark bemerkbar macht. Die Durchschnittstemperatur stieg in Alaska zwischen 1970 und 2005 um etwa 2 °C.

    Aus großformatigen, minimalistisch präsentierten Fotografien entsteht in der 4. Etage der Kunstlocation eine begehbare Silhouette aus Eisbergen, Schollen und atemberaubenden Panoramen, die auf den ersten Blick mit ihrer Schönheit und Kraft über das eigentliche Problem hinwegtäuschen – das Abschmelzen, das Verschwinden der Gletscher. Die scheinbar mächtigen Gletscher, die Schirmbeck 2010 -2012 für seine Serie „Icescapes“ noch fotografiert hatte, waren 2019 bereits teilweise verschwunden.

    Die Serie „Receding Worlds“, welche sich seriell auch mit anderen bedrohten Gebieten wie den Regenwäldern, Unterwasserwelten… [weiterlesen]
  • Einladung zur Teilnahme an der ersten übergreifenden Erhebung zur Entwicklung des Bildermarktes und zu den Perspektiven der Akteure.

    Die anonyme Erhebung wird durchgeführt von der Arbeitsgruppe „image market – business trends“ am Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover, geleitet von Prof. Lars Bauernschmitt. Sie erfolgt in Kooperation mit BVPA, BFF, DJU, DJV, DGPh, Freelens und der Initiative Bild.

    Prof Bauernschmitt schreibt:

    "Bilder gewinnen als Instrumente der Kommunikation ständig an Bedeutung, während gleichzeitig die von den Urheberinnen und Urhebern erzielten Honorare immer geringer werden. Sowohl die Auftragshonorare als auch die Erlöse aus Zweitverwertungen sinken.

    Während neue, branchenfremde Akteur*innen das Geschehen bestimmen, ändern sich infolge der Digitalisierung die Bedingungen der Produktion und des Vertriebs von Bildern.

    Die Veränderungen des Bildermarktes betreffen unmittelbar alle an Herstellung, Vertrieb und… [weiterlesen]



  • Vom 7. Februar bis zum 20. Mai 2020 präsentiert die Galerie Taschen in Köln ein Einzelausstellung, die aus Sebastião Salgados Zyklus „Gold“ (1986) kuratiert worden ist.

    Mitte der 1980er Jahre besuchte der heute 76-jährige brasilianische Fotograf Sebastião Salgado die Goldmine im brasilianischen Dorf Serra Pelada im Südosten des Bundesstaates Pará. Seine Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen eindrücklich die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Mine. 2019 wurde Salgado auf der Frankfurter Buchmesse la erstem Fotografen der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.

    Wim Wenders drehte 2014 in Ko-Regie mit Salgados Sohn Juliano Ribeiro Salgado den Dokumentarfilm „Das Salz der Erde“ über das Leben und Werk des Fotografen. „Er malt mit Licht“, sagte Wenders über Salgados Kunst.

    Die Gier nach dem Edelmetall, der Goldrausch, wird beim Betrachten der Bilder spürbar. Das Elend, die Anstrengung, die Schmerzen, die Vergeblichkeit der Hoffnungso nah vor die Augen gesetzt zu bekommen… [weiterlesen]


  • Eigentlich sagt das Bild ja schon fast alles: Der nächste Kongress des Europäischen Agenturendachverbandes läuft im Mai, vom 27. bis 29., im Convention Centre of the Gran Meliá Victoria Hotel, Avenida Joan Miró, 21.

    Ab sofort kann man sich als Teilnehmer registrieren, bis zum 29. Februar 2020 gibt es die besten Rabatte für Frühbucher. Die Preise findet man unter cepic.org/congress/fees-registration [weiterlesen]
  • Die Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) veranstaltet am 31. Januar 2020 bei C/O Berlin ein Symposium zum Thema „Abstraktion in der Fotografie der Gegenwart“.

    Anlass ist die Übergabe des DGPh-Forschungspreises Photographiegeschichte 2018 an Kathrin Schönegg (Kuratorin im C/O Berlin) für ihre Dissertation "Fotografiegeschichte der Abstraktion". Dr. Schönegg wird einen Vortrag halten mit dem Titel Neue Abstraktion? Das Fotografische im postdigitalen Zeitalter.

    Das anschließende Panel verbindet künstlerische und theoretische Reflexionen zur Frage fotografischer Abstraktion: mit Beiträgen von Peter Geimer, Gottfried Jäger, Adrian Sauer und Stefanie Seufert, moderiert von Katja Müller-Helle.

    Die Verleihung findet am 31.Januar 2020 bei C/O Berlin, Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24, D-10623 Berlin statt.



    Bild: Stefanie Seufert, blind (magenta - green #1), 2011 / Photogram, Berlinische Galerie, © Stefanie Seufert [weiterlesen]


  • Portraits und ungewöhnliche Perspektiven zeichnen die Bilder des Fotografen Friedrich „Fide“ Struck (1901-1985) aus, der in den frühen 1930er Jahren die Arbeit im Hafen, die Bauern im Hamburger Umland, aber auch die Händler an der Hamburger Börse fotografisch festgehalten hat.

    Nachdem seine Glasnegative erst 2015 in einem alten Holzkoffer wiederentdeckt wurden, werden die Arbeiten des Autodidakten jetzt vom Altonaer Museum in Zusammenarbeit mit der Stiftung F.C. Gundlach zum ersten Mal in einer Ausstellung präsentiert. Das komplette Oeuvre Fide Strucks wird in Kürze in das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz (bpk-Bildagentur) aufgenommen.

    Die Ausstellung läuft im Altonaer Museum (Museumsstr. 23, 22765 Hamburg) vom 22.01. - 23.11.2020. [weiterlesen]

  • Wim Wenders, Berlin 2005 // Monica Bellucci, Berlin 2001 (Fotografin: Birgit Kleber)


    Am 13. Februar eröffnet die Ausstellung „Birgit Kleber augen I blicke“ im Erdgeschoss des Museums für Fotografie, organisiert von der Helmut Newton Stiftung und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin. Bis zum 29. März kann die Ausstellung besucht werden.

    Zu sehen sind mehrere Dutzend ausdruckstarke Porträts von nationalen und internationalen Schauspielern – von Udo Kier über Diane Kruger und Franka bis Willem Dafoe. Darüber hinaus Porträts von Regisseuren, Produzenten oder Drehbuchschreibern, denn Kleber hat über 20 Jahre lang deutsche und internationale Filmstars auf der Berlinale fotografiert, zunächst für den Berliner Tagesspiegel, später in eigenem Auftrag.

    Die Fotografien werden dicht an dicht ausgestellt, in Petersburger Hängung, Farbe neben Schwarz-Weiß, Mann neben Frau, alt neben jung. Die enge Präsentation der Köpfe in drei unregelmäßigen Tableaus angeordnet verführt… [weiterlesen]


  • Hektisches Geschäftstreiben im engen Gassengewirr, ohrenbetäubender Lärm von hupenden Rikschas und Marktständen sowie eine Vielzahl unbekannter Gerüche begegnen dem Besucher: Faszination Old Delhi.

    Über zwei Jahre hinweg porträtierte Brit Horschke die Menschen in der Altstadt Delhis. Gezeigt werden 50 Fotografien auf vier Etagen im Haus am Dom in Frankfurt am Main. Die Auswahl besteht aus einer Mischung von Einzelportraits mit Interviews und Momentaufnahmen des Geschäftstreibens auf den Märkten der Stadt.

    Das Straßenbild wird geprägt von einer Heerschar von Tagelöhnern, Händlern und Kauflustigen. Alle versuchen – zumeist vollbeladen mit Waren oder Einkäufen – sich ihren Weg durch die engen Gassen zu bahnen oder aber sich auf den unzähligen Stapeln von Kisten und Säcken von den schweißtreibenden Strapazen ein wenig auszuruhen. Vollgepackte Läden, Straßenstände und Restaurants mit einladenden Köstlichkeiten sowie unzählige Moscheen, Tempel und Schreine komplettieren das Bild.

    Die… [weiterlesen]
  • "Düsseldorf, Essen, oder doch woanders? Vielleicht am Ende besser gar nicht? Die Debatte um das geplante Deutsche Fotoinstitut zur Bewahrung des nationalen fotografischen Kulturerbes hat um den Jahreswechsel überraschend wieder Fahrt aufgenommen."

    ProfiFoto-Chefredakteur Thomas Gerwers wagt den Versuch einer Zusammenfassung der aktuell unübersichtlichen Lage. profifoto.de/szene/notizen/202…539f9ff&mc_eid=fd59107940 [weiterlesen]