Artikel aus der Kategorie „Events“ 1.165

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    Die Leica Galerie München präsentiert bis zum 15. April 2023 die Ausstellung „Sternstunden“ mit Aufnahmen von Michael Friedel. Der 1935 geborene Fotograf zählt zu den meistbeschäftigten deutschen Fotojournalisten der 50er- bis 90er-Jahre.

    Er ist ebenso bekannt für seine Reportagen für den Stern sowie auch seine zahlreichen Porträts prominenter Zeitgenossen. Die Ausstellung versammelt Michael Friedels wichtigste Arbeiten aus frühen Jahrzehnten und "stiftet so die Begegnung mit einem großen Fotografen, feinsinnigen Weltentdecker und überzeugten Journalisten, der über ästhetisch ausgefeilte Bilder etwas mitzuteilen hat". So der O-Ton der Veranstalter.

    Leica Galerie München, Maffeistraße 4, 80333 München Der Eintritt ist frei.

    Bild oben: Bahnhof Wolfratshausen, 1953. Ausflug des Jazz-Club München.
    Bild unten: Rainer Maria Faßbinder mit Günther Kaufmann, 1969 [weiterlesen]
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    Der gemeinsam von der Frankfurter Buchmesse und dem Lappan Verlag vergebene Deutsche Cartoonpreis 2022 geht an Oli Hilbring. Den zweiten Platz belegt Dorthe Landschulz, den dritten Platz erhält Silvan Wegmann. Über 3.000 Cartoons wurden von über 350 Zeichnern eingereicht.

    Bis zum 5. Februar 2023 werden die besten Bilder in einer Ausstellung in der Caricatura – Galerie für Komische Kunst in Kassel (Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel; im: Hauptbahnhof Kassel) präsentiert.

    Bild oben: Oli Hilbring
    Bild unten: Silvian Wegmann [weiterlesen]

  • Der Fotograf Horst H. Baumann (1934 – 2019) zählte weiland zu den Shooting-Stars seiner Generation. Schon in jungen Jahren mehrfach ausgezeichnet, avancierte der Autodidakt ab den 1960er Jahren zu einem in den gedruckten Medien omnipräsenten, höchst erfolgreichen Fotografen.

    Zephyr – Raum für Fotografie in den Reiss-Engelhorn-Museen erinnert mit ausgewählten Fotografien aus seinem Lebenswerk an den deutschen Fotografen in einer großen Retrospektive.

    Die Ausstellung zeigt etwa 400 ausgewählte Werke aus dem Nachlass. Als Baumann vor drei Jahren starb, übergab seine Tochter den gesamten bildnerischen Nachlass zur Bearbeitung und für eine Ausstellung an Zephyr. Er umfasst ca. 3.500 Schwarz/Weiß-Fotografien, ca. 750 Farbabzüge, ungezählte Dias und zahlreiche Dokumente, Zeitschriften und Bücher.

    Die Ausstellung läuft von 22.1.2023 – 25.6.2023 im Museum Bassermannhaus und Museum Peter & Traudl Engelhornhaus C4,12; 68159 Mannheim


    Bild: Seine Bande, 1950er © Horst H. Baumann [weiterlesen]

  • Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und die Deutsche Börse Photography Foundation haben gemeinsam ihre beiden Preise für Forschung und Publizistik im Bereich der Fotografie vergeben. Die Auszeichnungen würdigen Beiträge, die den wissenschaftlichen Dialog zum Medium Fotografie bereichern und fördern.

    Forschungspreis „Thinking Photography“

    Dr. Charlotte Bruns, Vertretungsprofessorin an der TU Chemnitz, erhält den DGPh-Forschungspreis „Thinking Photography“ für ihre Dissertation “Raumbilder und ihre Gebrauchsweisen. Zur Organisation des Sehens in der Stereofotografie“. Darin zeichnet Bruns eine umfangreiche Geschichte des Sehens als Sinneserfahrung anhand von stereografischer Fotografie von 1900 bis heute nach. Der Preis ist mit 3.000 € dotiert.


    Preis für innovative Publizistik „Writing Photography“

    Die Auszeichnung geht an Jackson Davidow, Curatorial Fellow für Fotografie am Harvard Art Museum, Boston, für seinen Aufsatz “Against Our Vanishing. Cruising the queer… [weiterlesen]


  • Anlässlich der Verleihung des Käthe-Kollwitz-Preises 2022 zeigt die Akademie der Künste eine Sammlung von Fotografien von Nan Goldin aus fünf Jahrzehnten. Die US-amerikanische Künstlerin nimmt weltweit eine zentrale Position in der zeitgenössischen Fotografie ein; ihr Fokus liegt auf den Themen Liebe, Sexualität und Gewalt.

    "Mit Werken aus ihrem persönlichen Lebensumfeld und der LGBTQ-Community hat sie" - so die Akademie in ihrer Begründung der Preisvergabe - "Tabus gebrochen, Grenzen überwunden und sich damit für Akzeptanz und zunehmende Anerkennung der LGBTQ*-Szene eingesetzt. Die Unmittelbarkeit in ihren Fotografien entstammt ihrer physischen und emotionalen Zugehörigkeit und Distanzlosigkeit zu einer Lebenswelt, die sich vielen Menschen verschließt und durch Goldin geöffnet wurde. Nan Goldin denkt ihre Bilder in rhythmisierten Sequenzen. Daraus entsteht ein kumulativer Aspekt der Kompositionen, die durch Erweiterungen, Veränderungen und den wechselnden Beziehungen der… [weiterlesen]


  • Eine Ausstellung von Bildern des BarTur Photo Award läuft vom 9. Februar bis 19. Februar 2023 in f³ – freiraum für fotografie (Waldemarstraße 17, 10179 Berlin).

    Der BarTur Photo Award wurde 2011 von den Unternehmern Amnon und Armon Bar-Tur in Erinnerung an ihre verstorbene Frau und Mutter Ann Lesley Bar-Tur, eine britische Künstlerin, gegründet.

    Der mit insgesamt 20.000 USD dotierte Preis wird jährlich an Fotografen aus aller Welt verliehen, "welche die Fotografie als Medium nutzen, um unseren Blick auf die Welt zu schärfen und die brennenden Fragen unserer Zeit zu thematisieren."

    Der Fokus des Award liegt nicht auf der Präsentation bereits publizierter oder in einer Ausstellung gezeigter Arbeiten, so dass unter den Gewinnern - so die Veranstalter - "echte Entdeckungen sind: frische, neue Fotografie mit innovativen Ansätzen, gleichermaßen von jungen, unbekannten Bildautor:innen wie von renommierten Fotograf:innen."

    Insgesamt werden die Arbeiten von 9 Fotografen gezeigt. Der… [weiterlesen]
  • Die Agentur Zeitenspiegel schreibt wieder ihre beiden jährlichen Wettbewerbe aus. Allerdings muss man sich beeilen, denn der Einsendeschluss für beide ist der 13. Januar, die Entscheidung fällt dann im März.

    Der Hansel-Mieth-Preis will engagierte Text- und Bildreportagen in deutschsprachigen Print- und Online-Medien auszeichnen. Er wird für den kompletten Beitrag (Bild und Text) vergeben und ist mit 6.000 Euro dotiert. Prämiert wird die Arbeit eines Autoren-Fotografen-Teams aus dem jeweiligen Vorjahr, veröffentlicht oder unveröffentlicht, schwarz-weiß oder Farbe. Die zehn besten Arbeiten werden in einer Ausstellung präsentiert. Die eingereichten Reportagen müssen nach dem 1. Januar 2022 entstanden sein. Es dürfen bis zu 20 Bilder digital eingereicht werden.

    Das ebenfalls mit 6.000 Euro dotierte Gabriel-Grüner-Stipendium für engagierte Reportagen in Text und Bild zeichnet keine fertige Arbeit aus, sondern ein Exposé. Die dann ausgewählte und prämierte Arbeit muss bis spätestens… [weiterlesen]

  • Foto Arsenal Wien ermöglicht Projekt-Einreichungen für Programmpartner:innen der Foto Wien 2023. Das diesjährige Thema lautet Photography Lies / Die Lügen der Fotografie. "Mit dem Schwerpunkt werden Fragen um Authentizität innerhalb des Diskurses über das Mediums Fotografie und Möglichkeiten der Manipulation gestellt", so die Organisatoren. Aber sie fügen hinzu: "Für die Bewerbung kann dieses oder ein eigenes Thema gewählt werden."

    Mit dem Schwerpunkt sollen folgende Fragen an das Medium Fotografie gestellt werden: Können wir den Bildern aus Nachrichten und Sozialen Medien, aus dem öffentlichen und dem privaten Raum vertrauen? Wie gehen Künstler mit dieser Frage um? Was machen Bilder mit uns?

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