Artikel aus der Kategorie „Events“ 1.595

  • Neu


    Germaine Krull ist bis heute vor allem für ihre wegweisenden fotografischen Arbeiten der 1920er- und 1930er-Jahre bekannt. Die Ausstellung im Folkwang Museum zeigt jedoch eine weit größere Spannbreite ihres Schaffens: Sie verfasste autobiografische und fiktionale Texte, Reportagen, politische Berichte und literarische Erzählungen, die ab den späten 1920er-Jahren parallel zu ihrem fotografischen Werk entstanden. Mit dem Verweis auf Chien Fou (franz. Verrückter Hund) – ihr Alter Ego und zugleich Titel ihres ersten Werks von 1934 – rückt die Ausstellung Krull als Stimme in einem bewegten Jahrhundert in den Vordergrund. [weiterlesen]
  • Im Jahr 2026 feiert die Deutsche Gesellschaft für Photographie DGPh ihr 75-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum versteht die Gesellschaft nicht als reine Rückschau, sondern als Gelegenheit, die Gegenwart der Fotografie kritisch zu befragen und gemeinsam in ihre Zukunft zu blicken.

    Unter dem Leitmotiv „On going“ soll der fortwährende Wandel des Mediums sichtbar gemacht werden – als „kulturelle Praxis, als gesellschaftliches Werkzeug und als ästhetisches Experiment.“

    Die Sektionsmitglieder der DGPh sowie externe Autoren, Forschende, Fotografen und Akteure aus Theorie und Praxis sind eingeladen, inhaltliche Beiträge einzureichen, die sich mit gegenwärtigen und zukunftsweisenden Fragen, Perspektiven und Herausforderungen des Mediums auseinandersetzen. Mögliche Themenfelder sind u.a.: Technologische Innovationen und mediale Transformation, Neue Formen der Bildproduktion, -distribution und Rezeption, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Ethik, Fotografie im Kontext globaler Umbrüche ...

    [weiterlesen]

  • Bereits zum 23. Mal vergibt die Sektion Bild der Deutschen Gesellschaft für Photographie den „Otto Steinert-Preis. DGPh-Förderpreis für Fotografie“, um herausragende Positionen des professionellen fotografischen Nachwuchses zu fördern.

    Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler und Fotografen bis zum 15. Januar 2026. Die Bewerber müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung ihren Wohnsitz in Deutschland haben oder die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

    Der Preis ist als Stipendium ausgeschrieben, gefördert wird eine neu zu erstellende fotografische Arbeit, deren Ergebnisse innerhalb von zwei Jahren fertig gestellt werden müssen. [weiterlesen]
  • Mit der „Visuals Conference powered by PICTA“ soll am 22. und 23. April 2026 in der Factory Hammerbrooklyn in Hamburg ein neues Event für die Foto-, Medien- und Kreativwirtschaft gestartet werden. Das zweitägige Treffen kombiniert eine Fachkonferenz mit dem bekannten PICTAday als B2B-Forum.

    Die Konferenz wird neben dem Agenturverband BVPA von weiteren Akteuren der Bild- und Kreativbranche unterstützt – darunter VG Bild-Kunst, AGD, DJV, die Initiative Urheberrecht und die Illustratoren Organisation. [weiterlesen]

  • Die Stadt Gera lobt erneut den „Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie“ aus. Seine Geschichte folgt dem Anspruch, „in Grundzügen die Entwicklung der jüngeren deutschen Fotografie nach zu zeichnen und diese in die Zukunft fort zu führen“.

    Mit dem Aenne-Biermann-Preis werden innovative fotografische Leistungen gefördert und aktuelle Entwicklungstendenzen der Fotografie als Mittel des künstlerischen Ausdrucks dokumentiert und gewürdigt. Der „Aenne-Biermann-Preis“ ist mit einem Preisgeld, einer Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Gera und einer Publikation verbunden. Alle Teilnehmenden – sie müssen ihren Sitz in Deutschland haben - können sich mit maximal drei fotografischen Konzepten bewerben. Diese sollten in den letzten vier Jahren entstanden sein und auf anderen Wettbewerben noch keinen Preis erhalten haben. Buchprojekte sind nicht zugelassen. [weiterlesen]
  • Erinnert sich noch jemand an den Fall des Disputes zum Bild „Napalm girl“, mit dem der AP-Fotograf Nick Út den Pulitzer-Preis gewonnen hat? Und bei dem die Autorenschaft Ùts von dem Film „Stringer“ in Zweifel gezogen wurde. (wir berichteten) Der Fall ging Anfang diesen Jahres breit durch die internationale Presse.

    Nun wird dieser Film – bisher nur auf einem Filmfestival zu sehen - weltweit von Netflix gezeigt, seine Premiere läuft am 28. November 2025. Der Film "The Stringer: The Man Who Took The Photo" von Bao Nguyen stellt die These auf, das Bild stamme nicht von Ùt, sondern sei vielmehr von dem freien Fotografen (stringer) Nguyen Thành Nghe aufgenommen worden, der an diesem Tag als Fahrer vor Ort war. Die fälschliche Zuordnung soll auf Betreiben des damaligen Bildchefs der Associated Press in Saigon, Horst Faas, erfolgt sein. [weiterlesen]
  • Vor 50 Jahren wurde der Deutsche Fotobuchpreis gegründet: Ein würdiger Anlass für eine Jubiläumsschau. Eine große Ausstellung auf 400 Quadratmetern widmet sich der Geschichte und Gegenwart des Fotobuchs mit einer Präsentation aller Preisträger der Jahre 2017 bis 2024. Rund 500 ausgezeichnete Fotobücher aus den vergangenen acht Jahren sind in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel in Regensburg zu sehen.

    Diese Preisträger-Jahrgänge sind der Grundstein für das Fotobuchpreis-Archiv, das anschließend an die Ausstellung in die Staatliche Bibliothek Regensburg einsortiert wird. Viele namhafte Fotobuch-Verlage und Fotokünstler sind dabei.

    Am Samstag, den 22. November 2025, findet in der Städtischen Galerie nicht nur die Preisverleihung des Deutschen Fotobuchpreises 2025 statt, sondern auch die Geburtstagsfeier zu 50 Jahre Deutscher Fotobuchpreis.

    Die Ausstellung ist vom 20. November 2025 bis zum 1. Februar 2026 in der Bertoldstraße 9, 93047 Regensburg zu sehen. [weiterlesen]
  • Dieser Abend am Mittwoch, 26.11.2025, ab 18:15 gewährt einen exklusiven Einblick in die Arbeit hinter den Museumskulissen. Géraldine Feller, Registrarin und Alessandra Nappo, Sammlungskuratorin zeigen, wie Fotografien ihren Weg vom Depot in den Ausstellungsraum finden und geben Einblicke in die Techniken und Trägermaterialien der Sammlung. Die Veranstaltung findet auf Deutsch im Rahmen der Ausstellung (Mit)einander – Kara Springer und die Sammlung des Fotomuseum Winterthur statt.

    Fotomuseum Winterthur
    Grüzenstrasse 44 + 45
    CH-8400 Winterthur [weiterlesen]

  • Die von Viviane Esders einberufene Jury hat den Viviane Esders-Preis 2025 an die deutsche Fotografin Dörte Eißfeldt – 1950 in Hamburg geboren - verliehen. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro, während die beiden anderen Finalisten, Oleksandr Suprun und Bohdan Holomíček, jeweils 5.000 Euro erhalten. Die Jury entschied sich dafür, eine künstlerische Praxis zu würdigen, die sich über mehr als vierzig Jahre erstreckt und sich durch ihre Kohärenz, Poesie und tiefe Reflexion über das Medium Fotografie auszeichnet – Eigenschaften, die die Jury an Dörte Eißfeldts Werk besonders faszinierten.

    In diesem Jahr gingen 222 Bewerbungen aus 25 europäischen Ländern ein, darunter 32 % von Fotografinnen und 68 % von Fotografen.
    Eine Würdigung der Fotografin und ihr Portfolio sieht man hier: prixvivianeesders.com/2025/06/…5-dorte-eisfeldt/?lang=en


    Bild oben: [weiterlesen]