Artikel aus der Kategorie „Events“ 519

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    Wer ist Giorgia Fiorio? Die Italienerin wurde 1967 in Turin geboren und kann auf eine abwechslungsreiche Karriere zurückblicken. Sie begann als Sängerin, dann war sie als Schauspielerin aktiv, ehe sie ihrer dritten und wohl wichtigsten Leidenschaft folgte: der Fotografie.

    "Ihre Dokumentarserien gehören zum Beeindruckendsten, das die europäische Fotokunst der Gegenwart zu bieten hat", so Birgit Enge von der Galerie Jungwirth in Graz (Opernring 12, A-8010 Graz), in der die Ausstellung von 12. September bis 11. November 2017 zu sehen sein wird.

    Ab 1990 widmet sich Fiorio dem Schwerpunkt "Männer". Die Serie „Uomini“ zeigt Boxer in den USA, Minenarbeiter in der Ukraine, Mitglieder der Französischen Fremdenlegion, Stierkämpfer in Spanien, Feuerwehrmänner und Hochseefischer. Im Jahr 2000 begann Giorgia Fiorio die nächste Werkserie „Il dono“ („Die Gabe“). Es geht dabei um eine Annäherung an religiöse Rituale, insbesondere die Pilgerreise. [weiterlesen]

  • Leidenschaftlich, romantisch oder zärtlich: Küssen als liebevolle Zuwendung ist so facettenreich wie ein Kaleidoskop. Dem Kuss als zartem Versprechen an den Moment widmet sich die Fotoausstellung „KISS ME – Die schönste Nebensache der Welt“. Gezeigt werden Bilder des Fotografen Gordon Welters. Nur am Rande: Der Brundenburger Fotograf wird von laif repräsentiert.

    Mit der Idee für diese Ausstellung trägt sich der Gordon Welters schon länger. „Es gab kein Konzept, das den Bildern zugrunde liegt. Ich bin häufig unterwegs und fotografiere für Kunden aus dem In- und Ausland. Neben diesen Auftragsarbeiten sind im Verlauf der Jahre viele Bilder entstanden die Geschichten von küssenden Menschen erzählen. Dessen war ich mir anfangs nicht bewusst, aber irgendwann machte es mich neugierig und ich wollte der Faszination dafür auf den Grund gehen.“

    Ort: Am Alten Markt, 14467 Potsdam [weiterlesen]


  • Noch bis zum 24. Juli können Fotografen ihre Bilder beim Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT einreichen. In der Kategorie Foto ist eine Bewerbung mit Einzelbildern und/oder einer Fotoserie möglich. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften vergibt außerdem ein Fotostipendium, das dazu beitragen soll, anspruchsvolle Fotoprojekte mit Technikbezug zu realisieren. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro.


    Um einen Eindruck zu gewinnen, zu den bisherigen PUNKT-Preisträgern der Kategorie Foto geht es hier. [weiterlesen]
  • Wolfgang Tillmans: Visual Album: Fragile That's Desire / Here We Are EP (Videostill), 2016, Courtesy of the Artist

    Bis zum 15. Oktober präsentiert Marta Herford neun Videoarbeiten ganz unterschiedlicher Künstler. Es wird laut in den Ausstellungsräumen des Marta Herford Museums für Kunst, Architektur, Design in Herford.

    Teilweise werden die Besucher dazu aufgefordert in den Installationen selbst aktiv zu werden – in Christian Jankowskis Installion „The Day We Met“ kann man in eine begehbare Karaoke-Box laufen, seinen eigenen Lieblingshit auswählen und ins Mikrophon schmettern.

    Soll ich jetzt gehen – oder doch hier bleiben? Die Liedzeile „Should I Stay Or Should I Go“aus der Rockhymne der Gruppe „The Clash“ schallt durch die Videoinstallation Christiam Jankowskis, von einer Drehorgel und einer Musikbox herausgeblasen, die drei Individuen um eine verwaiste Konzerthalle in Bordeaux tragen.

    Keine Popmusik hört man in der Installation des französischen Künstlers Cyprien Gaillard… [weiterlesen]


  • Die Ausschreibung zum Vonovia Award für Fotografie läuft noch bis zum 31. Juli. Bei dem bundesweiten Wettbewerb werden vier herausragende Fotoserien mit jeweils sechs bis 12 Einzelmotiven ausgezeichnet. Sie sollen das Thema Zuhause darstellen, interpretieren und persönlich erfahrbar machen. Zuhause ist dabei nicht auf Räumlichkeiten bezogen - sondern ganz frei interpretierbar.

    Der Award ist mit insgesamt 42.000 Euro dotiert und verteilt sich auf drei Hauptpreise und einen Nachwuchsförderpreis. Die Gewinner werden durch eine Fachjury ermittelt.

    Fotografen - die Ausschreibung richtet sich an Profis und Nachwuchsfotografen - können ihre Arbeiten bis Montag, 31. Juli 2017, einsenden. Eine Einreichung besteht aus sechs bis zwölf Einzelmotiven, die Bestandteil einer Serie sind. Die Bilder sollen dabei einem Konzept folgen und zeigen, wie die fotografische Serie dem Themengebiet begegnet. Eine kurze schriftliche Erläuterung des Konzepts gehört ebenfalls zur Einreichung. Die Bilder… [weiterlesen]

  • Bild: Chek-tai-shan, Graf zu Castell-Rüdenhausen, Bild bearbeitet durch Wolfram Reuter, Langenzenn

    Das China der Dreißigerjahre des vergangenen Jahrhunderts von oben aus der Luft präsentiert die Ausstellung des Luft Hansa Piloten Wulf-Diether Graf zu Castell-Rüdenhausen in der Leica Galerie Nürnberg bis zum 23. September.


    Mit der aus unserer heutigen Sicht abenteuerlichen Luftfahrttechnik der damaligen Zeit – ohne Funkverbindung mit Kompass navigierend – flog er von 1933 bis 1937 von Kanton bis zu den mongolischen Städten des Nordens, von der modernen Metropole Shanghai bis zu den in den Himmel ragenden Gebirgen des Himalaya und bannte von seinem Pilotensitzmit seiner Leica II die Landschaft, die sich unter ihm erstreckte ins Bild.


    Wer mit ihm aus dem Flugzeugfenster schauen möchte, der kann in Nürnberg die Ausstellung besuchen oder den Bildband „Chinaflug“ aufschlagen. (Barbara Hartmann)

    www.leica-store-nuernberg.de/Galerie [weiterlesen]
  • Die picturemaxx AG gehört zu den "Innovationsführern des deutschen Mittelstandes" und wurde auf dem Deutschen Mittelstands-Summit ausgezeichnet: Die picturemaxx AG, Betreiber des gleichnamigen Mediennetzwerks und Softwarespezialist für digitale Bildmedien, konnte im Innovationswettbewerb punkten und wurde mit dem TOP 100 Siegel prämiert.

    Benjamin Neu, Vorstand der picturemaxx AG seit Januar 2017, bewertet diesen Erfolg als Bestätigung der langfristigen Strategie des Unternehmens: „Als Marktführer wird von uns erwartet, durch die Umsetzung von innovativen Softwarelösungen den zukünftigen Medienmarkt mitzugestalten. Daher ist die konstante Förderung eines innovationsfreundlichen Klimas unter Beteiligung aller Mitarbeiter essentieller Bestandteil unserer Unternehmenskultur.“

    Kommt uns das bekannt vor? Ja, denn picturemaxx konnte das TOP 100 Siegel bereits zum zweiten Mal in Empfang nehmen – erstmalig im Jahr 2014. Zwischenzeitlich hat das Unternehmen eine Reihe weiterer Würdigungen… [weiterlesen]


  • © Augustin Le Gall algopix.net


    In der Ausstellung „Zwischen Zonen“ zeigt Marta Herford Arbeiten von neun arabischen Künstlerinnen, die nicht nur die aktuellen politischen und religiösen Auseinandersetzungen thematisieren, sondern auch die Kraft von Kunst als Widerstandsform zeigen.

    Fotografien, Videos und Installationen sind zu sehen. Mit dabei sind Bilder einer angriffslustigen Performance Moufida Fedhilas, einer in Paris und Tunis lebenden Künstlerin, die kurz nach Beginn des Arabischen Frühlings im Jahr 2012 als „Super-Tunesian“ im Cape ihr Publikum dazu aufforderte, sich den Protesten gegen die Staatsmacht anzuschließen.

    Bis zum 24. September kann die Ausstellung in Herford besucht werden. (Barbara Hartmann)

    Laufzeit 24. Juni – 24. September 2017

    Ausstellungsort Marta Herford (Gehry-Galerien), Goebenstraße 2–10, D-32052 Herford

    Kontakt/Infos marta-herford.de, info@marta-herford.de [weiterlesen]

  • Mit der Arbeit Amazonas nimmt der dänische Dokumentarfotograf Mads Nissen den Betrachter mit auf eine Reise tief in die Regenwälder Südamerikas. Seine fotografische Themenstellung umkreist Modernität und Tradition, menschliche Instinkte und Verlangen sowie verborgene Kulturen inmitten des Dschungels.

    Tief im größten Regenwald der Erde schließt er sich einer Familie der Chimane-Nomaden an, welche Gebiete fernab der Zivilisation durchwandern. Er fotografiert Goldgräber, die ihr Leben riskieren um es für Frauen und billigen Alkohol auszugeben. Im Herzen des Regenwaldes, von jeglichem Zugang abgeschnitten, findet er eine im Exil lebende homosexuelle Gemeinschaft, eine schwimmende Stadt auf dem gewaltigen Amazonas-Strom und ein unlängst abgestürztes Flugzeug. Dazu Waorani-, Huitoto- und Yanomami-Stämme, deren altertümliche Traditionen im Konflikt mit der zusehends drastischer eingreifenden Zivilisation stehen.

    "Mads Nissens fotografisches Werk", so der Veranstalter GAF, "konzentriert… [weiterlesen]