Artikel aus der Kategorie „Events“ 670

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    Jim Pickerell, man kann sich die amerikanische Bildagenturbranche eigentlich gar nicht vorstellen ohne ihn! Sicher, er sprach seit längerem davon, aufzuhören, aber ich habe ihm nie geglaubt. Für mich gehörte Jim Pickerell einfach zu sehr zum Inventar.

    "Ich bin jetzt 82 und seit mehr als 55 Jahren in der Bilderbranche. Zuerst als Fotograf, dann als Herausgeber von "Selling stock". Ich habe die Höhepunkte der Branche erlebt und ihren aktuellen Tiefpunkt. Unterm Strich bin ich mit meiner persönlichen Karriere ganz zufrieden. Aber ich war eben auch in die richtige Zeit hineingeboren. Leute, die heute 20 oder 30 sind, müssen sich anders orientieren. Denn der Bedarf für professionell produzierte Bilder wird nie mehr der gleiche sein. Und für mich ist es jetzt eben an der Zeit, eine neue Lebensphase zu beginnen." [weiterlesen]
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    Foto-Kunst aus dem Centre Pompidou ist bald zu Gast in Mannheim. Im Frühjahr geben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) den fulminanten Startschuss zu einer engen Kooperation mit dem weltberühmten Centre Pompidou.

    Zum Auftakt feiert die Ausstellung "Die unersättliche Kamera" (23.3.- 9.6.2019) mit Werken des Fotografen Gaston Paris (1905-1964) in Mannheim Premiere. Dieser fing das Lebensgefühl im Paris der 1930er Jahre ein. Ob die Tänzerinnen der Folies Bergère oder die Akrobaten im Zirkus, die Armen der Pariser Vorstädte oder die Mannequins der Surrealisten, moderne Stahlarchitekturen, Zuchthäuser oder Stars der französischen Chanson-Szene wie Edith Piaf – Gaston Paris setze alles mit derselben formalen Perfektion in Szene. Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen – vor allem im legendären Magazin "VU" – schuf Gaston Paris ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem 2. Weltkrieg.

    Die Schau ist zuerst in Mannheim… [weiterlesen]


  • Die Werke Rafał Biernickis entstehen durch den Einsatz vordigitaler Fototechniken und historischer Verfahren: „In meiner Arbeit verwende ich vor allem Methoden direkter Lichterfassung. Es geht mir nicht um Vervielfältigung. Ich stelle Unikate her, die genau diesen einen Moment bannen, in dem Lichtempfindlichkeit und chemischer Vorgang das individuelle Abbild des Motivs erzeugen.“

    Gezeigt werden Ferrotypien von Landschaften Spaniens und Portugals.

    Infos zur Ausstellung [weiterlesen]

  • Die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin ist eine von wenigen Institutionen, die Bildredakteure ausbildet. Es wird eng, ist aber noch zu schaffen: Wer sich bis zum 30. November bewirbt, kann zum Start des neuen Jahrgangs im März 2019 dabei sein. Der Kurs endet Februar 2020, der Unterricht findet in Blöcken von 6 Tagen einmal im Monat in Berlin statt.

    Geleitet wird der Kurs von Nadja Masri, die Pictorial-Lesern ja über ihr Interview in PICTORIAL 4-2018 bekannt ist.

    18-21_art_interview2.pdf [weiterlesen]

  • Hervé Plumet, 2003, Campaign for Audi, courtesy Herv´s Plumet

    Am 26. Januar 2019 wird die Ausstellung „Women on View. Eine Ästhetik des Begehrens in der Werbung“ in den Räumen der Chaussee 36 in Berlin eröffnet.
    Zu sehen sind Bilder, die den weiblichen Körper zeigen, um zum Kauf diverser Konsumgüter zu verführen. Die frühesten Bilder stammen aus Reklame der 1940er Jahre des verflossenen Jahrtausends. Ausgestellt werden Fotografien von Horst P. Horst, Erwin Blumenfeld, Helmut Newton, Peter Lindbergh, Herb Ritts, Irving Penn und Jeanloup Sieff. (Barbara Hartmann)
    berlin.de/ausstellungen/fotoau…esthetik-des-begehre.html
    26. Januar bis 30.März 2019
    Chaussee 36, Chausseestraße 36, 10115 Berlin [weiterlesen]


  • "Die Revolution im Winter und Frühjahr 1918/19 entschied sich in den Straßen der Reichshauptstadt Berlin", so Dr. Katrin Bomhoff von der Axel Springer Syndication. Ja, so wichtig die Aufstände der Matrosen und das Ausrufen des Freistaates Bayern auch waren, entschieden wurde die "Sache" in Berlin.

    Mit Demonstrationen vor Reichstag und Schloss feierten die Berliner am 9. November 1918 die Abdankung des Kaisers, im Zeitungsviertel wurden im Januar 1919 aus Druckpapierrollen die Barrikaden der Spartakisten gegen die anrückenden Regierungstruppen errichtet, über die Frankfurter Allee zog nach dem Ende der Kämpfe der große Trauerkondukt zum Friedhof in Friedrichsfelde.

    Mit dabei waren die Pressefotografen - hier sind unbedingt die Brüder Otto und Georg Haeckel oder Willy Römer zu nennen - , die mit ihren großen Plattenkameras die Redner in der Menge, die Soldaten hinter den Maschinengewehren, die Plakatwagen der Parteien für die Wahlen zur Nationalversammlung sowie die zerstörten… [weiterlesen]


  • Die elf Werkserien und eine Wandinstallation umfassende Ausstellung "Michael Wolf - Life in Cities" im Haus der Photographie in Hamburg zeigt Werke von Wolfs Anfängen als Dokumentarfotograf bis hin zu den jüngsten Arbeiten. Michael Wolfs Arbeiten reflektieren die Lebensbedingungen in Metropolen wie Hongkong, Tokio, Chikago und Paris und greifen Themen wie Bevölkerungsverdichtung, Massenkonsum, Privatsphäre und Voyeurismus auf.

    Die Ausstellung ist zu sehen vom 17.November 2018 bis zum 3.März 2019, [weiterlesen]

  • Bild: Jamel Shabazz_Rush Hour, NYC 1988 Copyright Jamel Shabazz / Galerie Bene Taschen

    Am 8. Dezember eröffnet die Galerie Bene Taschen in Köln eine Ausstellung unter dem Titel „City Metro“, in der Bilder des New Yorker Fotografen Jamel Shabazz g ezeigt werden.
    Zu sehen sind etwa dreißig Arbeiten, die Einblicke in New Yorker Untergrundbahnen geben, in denen Shabazz die Menschen, die dort gerade sitzend oder stehend unterwegs waren seit den 1980er Jahren immer wieder fotografiert hat. Er hat dabei durch die Jahrzehnte bis heute die wechselnde Mode eingefangen und seine Bilder zeigen die Lebensfreude der Leute, aber ungeschönt auch die Krisenstimmung der Stadt. (Barbara Hartmann)
    Galerie Bene Taschen, Moltkestraße 81, 50674 Köln
    8. Dezember 2018 bis 2. Februar 2019
    www.benetaschen.com [weiterlesen]

  • Die Gewinner des diesjährigen Leica Oskar Barnack Awards wurden in der Berliner Kirche St. Elisabeth im Rahmen einer Gala feierlich ausgezeichnet. Max Pinckers ist 2018 der Gewinner des Preises , Mary Gelman ist die Gewinnerin des Newcomer Awards.
    2018 wurde der Preis zum 38. Mal verliehen. Der Belgier Max Pinckers untersuchte in seinem Projekt „Red Ink“ inwieweit Fotografie die Realität abbilden kann. Er fotografierte seine Bilder unter strenger Aufsicht in Nordkorea. Die Russin Mary Gelman fertigte die Fotografien, mit denen sie den Newcomer Award gewann in einer Einrichtung für behinderte Menschen in der Nähe von St. Petersburg.
    Die Gewinnerbilder sind noch bis zum 31. Oktober 2018 in einer großenAusstellung in der „Neuen Schule für Fotografie“ zu sehen. (Barbara Hartmann)
    leica-oskar-barnack-award.com/ [weiterlesen]