Artikel aus der Kategorie „Events“ 1.395

  • Die Fotografin Regina Schmeken wird für ihr Lebenswerk vom Journalistinnenbund mit der Hedwig-Dohm-Urkunde ausgezeichnet. „Die Bildjournalistin hat sich in einer männlich dominierten Medienwelt durchgesetzt und für die Gleichwertigkeit von Bild und Text gekämpft“, begründet der jb-Vorstand seine Wahl.

    "Regina Schmeken hat der politischen Fotografie ihre ganz eigene Ästhetik geschenkt und begreift Bilder als Verdichtung der Wirklichkeit, die in den Medien gleichwertig neben der geschriebenen Analyse stehen." begründet der Vorstand des Journalistinnenbunds sein Wahl.

    Die Preisverleihung findet am 21. September 2024 in Berlin statt. Vertreten wird die Fotografin von Münchner Agentur SZ-Photo. [weiterlesen]

  • In Mannheim kommt es zu einer Ausstellung, in der sich gleich zwei Jubiläen die Hand geben:

    2025 jährt sich die legendäre Mannheimer Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ zum 100. Mal. Aus diesem Anlass präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen mit dem Forum Internationale Photographie die Foto-Ausstellung "Sachlich neu".

    Die Schau zeigt ab 22. September 2024 Werke der beiden wichtigsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit: August Sander und Albert Renger-Patzsch. Ihre Arbeiten der 1920er- und 30er-Jahre treten dabei erstmals in einen Dialog mit Foto-Ikonen des international preisgekrönten Fotografen Robert Häusser. Zugleich begehen die Reiss-Engelhorn-Museen mit der Präsentation auch dessen 100. Geburtstag und vereinen so zwei Jubiläen in einer Schau. [weiterlesen]
  • Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und die Deutsche Börse Photography Foundation schreiben erneut gemeinsam die beiden Preise „Thinking Photography. DGPh-Forschungspreis“ und „Writing Photography. DGPh-Preis für innovative Publizistik“ aus. Die Auszeichnungen werden alle zwei Jahre vergeben. Bis zum 31. Oktober 2024 können Manuskripte für beide Preise eingereicht werden.

    Der DGPh-Forschungspreis „Thinking Photography“ zeichnet wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Fototheorie und -geschichte aus und würdigt geistes-, kultur- oder sozial-wissenschaftliche Ansätze, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Fotografieforschung leisten. Der Preis kann neben Qualifikationsarbeiten (Masterarbeiten, Diplomarbeiten oder Dissertationen) auch für andere eigenständige Publikationen verliehen werden, mit denen eine Erweiterung der Forschungsperspektiven auf das Medium Fotografie verknüpft ist.Für den mit 3.000 Euro dotierten Preis können publizierte ebenso wie… [weiterlesen]
  • Gemeinsam mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang vergibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung wieder zwei Stipendien für das Programm Zeitgenössische deutsche Fotografie. Die Stipendien sind mit je 13.000 Euro dotiert und werden für die Dauer eines Jahres vergeben.

    Die Bewerbung muss in Verbindung mit einem geplanten fotografischen Vorhaben erfolgen. Dieses Projekt kann bereits begonnen sein. Nach Abschluss des Zeitraums präsentieren die beiden Preisträger ihre erarbeiteten Projekte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung. [weiterlesen]

  • f³ – freiraum für fotografie (Waldemarstraße 17, 10179 Berlin) gibt an, es handele sich um die erste Retrospektive von Sabine Weiss in Deutschland. Die französisch-schweizerische Fotografin selbst - sie starb 2021 - hatte bis zu ihrem Tod an der Ausstellung mitgearbeitet, die nun zum Jahrestag ihres 100. Geburtstages eröffnet wird.

    Anhand von Originalabzügen, Archivdokumenten und Filmen zeichnet sie das Portrait einer Fotografin, die - so die Veranstalter - "von einer unstillbaren Neugier auf andere Menschen angetrieben wurde, sei es in Frankreich, wo sie sich 1946 niederließ, in den USA oder auf ihren unzähligen Reisen durch ganz Europa". [weiterlesen]

  • Das Besondere an Hansgert Lambers ist: Er träumte nie davon, als Fotograf zu leben! Zeit seines Lebens wollte er sein Geld mit anderem verdienen, die Fotografie als Liebhaberei betreiben. Der 1937 in Hannover geborene Fotograf fürchtete immer, seine Kreativität, durch den berufsbedingten Zwang zur Auftragsarbeit zu verlieren. Lieber studierte er Wirtschaftsingeneurswesen an der TU in Berlin, arbeite für IBM, installierte Rechenanlagen. Im Westen wie im Osten. Und diese Reisen waren es, die seine Straßenfotografie prägten. [weiterlesen]

  • Die Stiftung F.C. Gundlach wird künftig das Archiv des Fotografen Werner Stuhler in Form von mehr als 15.000 Prints bewahren und sein Schaffen durch Ausstellungen und Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Gemeinsam mit der Deutschen Fotothek Dresden, die das Negativ- und Diapositivarchiv von Werner Stuhler bewahrt, wird so ein bedeutendes fotografisches Lebenswerk erhalten.

    Werner Stuhler (1927-2018) begann 1948 in Wangen seine Ausbildung zum Fotografen. Beinahe zeitgleich gründeten damals sechs aufstrebende Fotografen die Gruppe fotoform. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren sie von der Subjektivität als individueller Welterfahrung überzeugt und setzten sich für deren Wiederbelebung in der fotografischen Gestaltung ein. Mit der fotoform und ihren Ansätzen kam Werner Stuhler bald in Kontakt, auch er entwickelte eine Bildsprache, die sich aus der Beobachtung der Welt und der Gestaltung seiner Motive speiste.

    Ab den 1960er Jahren arbeitete Stuhler für… [weiterlesen]
  • Das Festival La Gacilly-Baden Photo - das diesjährige Motto lautet: WELT.NATUR.ERBE - findet bis 13. Oktober 2024 statt. Eine riesige Open-Air-Galerie von 7 km Länge zeigt rund 1.500 Fotografien verteilt auf 32 Ausstellungen im historischen Zentrum und den Gärten der Stadt Baden bei Wien. Der Eintritt ist natürlich frei. Das vollständige Programm des Festivals, das für sich beansprucht, die besten Fotografen der Welt zu zeigen: festival-lagacilly-baden.photo/de [weiterlesen]
  • Olaf Zimmerman, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, zieht schwer vom Leder. Der Dachverband, dem ja auch der Deutsche Fotorat - der wiederum mit Mitgliedern wie Freelens, DGPh, VG Bild-Kunst, laif, Visum oder des DJV - angeschlossen ist, hat in seinem Editorial der Ausgabe 7-8/24 von Politik und Kultur - der verbandseigenen Zeitschrift des Kulturrates - schwere Vorwürfe gegen die "Kunstszene", die Kunstschaffenden in Deutschland erhoben:

    Diese trügen durch Agieren und elitäres Verhalten deutlich zum Erstarken des Rechtsextremismus bei! Seine Kernthese lautet: "Die Entpolitisierung des Kulturbereiches hat es den Rechtsextremen auch leicht gemacht, immer stärker zu werden."

    Nach der Auffassung des Kulturratsvorsitzenden hätten viele im Kulturbereich die Verantwortung für gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu einer Verantwortung des Einzelnen "abgeschichtet“. Außerdem sieht Zimmermann viele Kulturorte immer noch als „Tempel für Hochgebildete“, deren Bürgerferne… [weiterlesen]