Artikel aus der Kategorie „Events“ 665

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    Hervé Plumet, 2003, Campaign for Audi, courtesy Herv´s Plumet

    Am 26. Januar 2019 wird die Ausstellung „Women on View. Eine Ästhetik des Begehrens in der Werbung“ in den Räumen der Chaussee 36 in Berlin eröffnet.
    Zu sehen sind Bilder, die den weiblichen Körper zeigen, um zum Kauf diverser Konsumgüter zu verführen. Die frühesten Bilder stammen aus Reklame der 1940er Jahre des verflossenen Jahrtausends. Ausgestellt werden Fotografien von Horst P. Horst, Erwin Blumenfeld, Helmut Newton, Peter Lindbergh, Herb Ritts, Irving Penn und Jeanloup Sieff. (Barbara Hartmann)
    berlin.de/ausstellungen/fotoau…esthetik-des-begehre.html
    26. Januar bis 30.März 2019
    Chaussee 36, Chausseestraße 36, 10115 Berlin [weiterlesen]
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    "Die Revolution im Winter und Frühjahr 1918/19 entschied sich in den Straßen der Reichshauptstadt Berlin", so Dr. Katrin Bomhoff von der Axel Springer Syndication. Ja, so wichtig die Aufstände der Matrosen und das Ausrufen des Freistaates Bayern auch waren, entschieden wurde die "Sache" in Berlin.

    Mit Demonstrationen vor Reichstag und Schloss feierten die Berliner am 9. November 1918 die Abdankung des Kaisers, im Zeitungsviertel wurden im Januar 1919 aus Druckpapierrollen die Barrikaden der Spartakisten gegen die anrückenden Regierungstruppen errichtet, über die Frankfurter Allee zog nach dem Ende der Kämpfe der große Trauerkondukt zum Friedhof in Friedrichsfelde.

    Mit dabei waren die Pressefotografen - hier sind unbedingt die Brüder Otto und Georg Haeckel oder Willy Römer zu nennen - , die mit ihren großen Plattenkameras die Redner in der Menge, die Soldaten hinter den Maschinengewehren, die Plakatwagen der Parteien für die Wahlen zur Nationalversammlung sowie die zerstörten… [weiterlesen]
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    Die elf Werkserien und eine Wandinstallation umfassende Ausstellung "Michael Wolf - Life in Cities" im Haus der Photographie in Hamburg zeigt Werke von Wolfs Anfängen als Dokumentarfotograf bis hin zu den jüngsten Arbeiten. Michael Wolfs Arbeiten reflektieren die Lebensbedingungen in Metropolen wie Hongkong, Tokio, Chikago und Paris und greifen Themen wie Bevölkerungsverdichtung, Massenkonsum, Privatsphäre und Voyeurismus auf.

    Die Ausstellung ist zu sehen vom 17.November 2018 bis zum 3.März 2019, [weiterlesen]

  • Bild: Jamel Shabazz_Rush Hour, NYC 1988 Copyright Jamel Shabazz / Galerie Bene Taschen

    Am 8. Dezember eröffnet die Galerie Bene Taschen in Köln eine Ausstellung unter dem Titel „City Metro“, in der Bilder des New Yorker Fotografen Jamel Shabazz g ezeigt werden.
    Zu sehen sind etwa dreißig Arbeiten, die Einblicke in New Yorker Untergrundbahnen geben, in denen Shabazz die Menschen, die dort gerade sitzend oder stehend unterwegs waren seit den 1980er Jahren immer wieder fotografiert hat. Er hat dabei durch die Jahrzehnte bis heute die wechselnde Mode eingefangen und seine Bilder zeigen die Lebensfreude der Leute, aber ungeschönt auch die Krisenstimmung der Stadt. (Barbara Hartmann)
    Galerie Bene Taschen, Moltkestraße 81, 50674 Köln
    8. Dezember 2018 bis 2. Februar 2019
    www.benetaschen.com [weiterlesen]

  • Die Gewinner des diesjährigen Leica Oskar Barnack Awards wurden in der Berliner Kirche St. Elisabeth im Rahmen einer Gala feierlich ausgezeichnet. Max Pinckers ist 2018 der Gewinner des Preises , Mary Gelman ist die Gewinnerin des Newcomer Awards.
    2018 wurde der Preis zum 38. Mal verliehen. Der Belgier Max Pinckers untersuchte in seinem Projekt „Red Ink“ inwieweit Fotografie die Realität abbilden kann. Er fotografierte seine Bilder unter strenger Aufsicht in Nordkorea. Die Russin Mary Gelman fertigte die Fotografien, mit denen sie den Newcomer Award gewann in einer Einrichtung für behinderte Menschen in der Nähe von St. Petersburg.
    Die Gewinnerbilder sind noch bis zum 31. Oktober 2018 in einer großenAusstellung in der „Neuen Schule für Fotografie“ zu sehen. (Barbara Hartmann)
    leica-oskar-barnack-award.com/ [weiterlesen]


  • Für seine Arbeiten über den aktuellen Aufstieg der weißen Nationalisten in den USA wurde Mark Peterson, Fotograf der Agentur Redux, mit dem diesjährigen W.Eugene Smith Grant ausgezeichnet. Alle Bilder dieser Arbeiten sind im deutschsprachigen Raum exklusiv bei laif lizenzierbar.

    Der W. Eugene Smith Fond für Humanistische Fotografie wurde 1979 ins Leben gerufen, “um Fotografen, die entgegen der gängigen Mode und den Zwängen der Ökonomie arbeiten, eine Möglichkeit zur Verwirklichung ihrer Projekte” zu offerieren. [weiterlesen]


  • Am 30. November wird in der Helmut Newton Stiftung in Berlin die dreiteilige Ausstellung „Saul Leiter. David Lynch. Helmut Newton: Nudes“ eröffnet. Um es klar und unverkleidet zu sagen – das Thema sind nackte Körper – Aktfotografie wird hier präsentiert.
    Zu sehen sind Fotografien Sau Leitners, die der Fotograf zu seinen Lebzeiten nur wenigen Freunden gezeigt hat. Er hatte privatissime Freundinnen und Geliebte in seiner New Yorker Wohnung nackt in Schwarz-Weiß abgelichtet. David Lynchs überwiegend schwarz-weiße Aktbilder sind abstrakte Körperbilder, häufig vollformatige Details, die man erst auf den zweiten Blick als menschliche Körper identifizieren kann. Die Ausstellung zeigt außerdem etwa 80 Aktbilder Helmut Newtons – darunter auch halbnackte Modelle mit orthopädischen Stützprothesen oder Inszenierungen sexueller Phantasien. Bilder, die die nackte Wahrheit ins Licht ziehen – in dieser Ausstellung werden vor die Augen gebracht. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]

  • Unter der Überschrift „Magnum Manifesto“präsentiert das Kunstfoyer eine Ausstellung, die in einer Retrospektive die Geschichte der Fotografenoperative Magnum erzählen und zeigen soll. Die Ursprungslegende berichtet, dass sich fünf Männer – Robert Capa, William Vandivert, Henri Cartier-Bresson, George Rodger und David Seamor im Frühling 1947 bei einem Mittagessen imMoMA um eine Magnumflasche Champagner versammelten und dort die Gründung einer Fotografen-Kooperative beschlossen. Die Ausstellung im Kunstfoyer vom 17. Oktober bis zum 27. Januar 2019 ist eine ausgiebige Feier zum 70. Geburtstag der Agentur. (Barbara Hartmann)

    Ausstellung „Magnum Manifesto“ im Kunstfoyer München, Maximilianstraße 53

    versicherungskammer-kulturstiftung.de/kunstfoyer/ [weiterlesen]


  • Vom 20. Oktober bis zum 1. Dezember 2018 präsentiert die Galerie „CAMERA WORK“ die Ausstellung des Fotokünstlers, Umweltschützers, Polarforschers und Extremsportlers Sebastian Copeland. Zu bewundern sind mehr als 30 seiner Arbeiten, darunter imposante Großfotografien.
    Der Künstler hat sich nichts geringeres vorgenommen, als uns Bildergucker dazu zu verführen, uns in die Welt zu verlieben. Ein Katalysator, ein Anschieber dazu, sie bewahren und retten zu wollen soll das sein. „Helping people fall in love with their world, is a catalyst to wanting to save it.“
    Schauen wir mal, ob der Funke der Liebe überspringt. (Barbara Hartmann)
    CAMERA WORK, Kantstraße 149, 10623 Berlin
    www.camerawork.de [weiterlesen]



  • Der European Month of Photography ist am vergangenen Wochenende feierlich gestartet. Rund zehntausend Besucher wurden bei den EMOP Opening Days gezählt. Zahlreiche Vorträge waren zu hören, Performances, Panels und Music Acts wurden den Festivalbesuchern geboten.

    Unter dem Motto „Meet the Pro“ wird es Studio Visits geben. Die Finalisten des Leica Oskar Barnack Awards werden präsentiert.Begleitend zur Ausstellung Künstler Komplex wird das Symposium „Bodyfiction“ stattfinden.Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol werden betrachtet.Das Symposium untersucht fotografische Künstlerporträts des 20. Jahrhunderts. Der Leitbegriff „Künstler Komplex“ eröffnet neue theoretische Fragen an das Künstlerbildnis. Man versteht den psychologischen „Komplex“-Begriff als treibende Kraft, die das Denken und Handeln bestimmt und im Moment der fotografischen Aufnahme in Erscheinung tritt. Dabei werden historisch wie kulturell konstruierte Vorstellungen von einem… [weiterlesen]