Artikel aus der Kategorie „Events“ 887

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    Der Berufsverband für Fotografinnen und Fotografen, Freelens, veranstaltet am 29. November 2020 einen Online-Expertenentalk zum Thema "Coronahilfen für Fotograf:innen".

    Der Talk soll Fotografen möglichst umfassend und praxisorientiert über die aktuelle Situation informieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Schwerpunkte werden dabei die verschiedenen staatlichen Hilfsangebote sein und wie der Berufsstand am besten mit ihnen umgeht.

    Es nehmen teil: Claudia Giliard (Steuerberaterin), Prof. Dr. Alexander S. Kritikos (Wirtschaftswissenschaftler), Dr. Christoph Lindheim (Rechtsanwalt), N.N. (Überraschungsgast aus der Politik), Lutz Fischmann (Freelens-Geschäftsführer) und Jana Erb (Fotografin & Freelens-Vorsitzende). Moderiert wird das Gespräch von Andreas Chudowski (Picdrop-Podcast).

    Behandelt werden, so die Veranstalter: "Welche Hilfen gibt es für uns Fotograf:innen? Wie gehen wir damit um? Werden wir die bisher verteilten Hilfsgelder überhaupt behalten dürfen? Wie groß ist… [weiterlesen]
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    Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang zwei Preise in Höhe von je 10.000 Euro im Rahmen ihres Stipendienprogramms Zeitgenössische deutsche Fotografie. Die Auszeichnungen erhalten in diesem Jahr Talisa Lallai und Kristina Jurotschkin.

    Die internationale Jury entschied sich aus 247 Bewerbungen für den Projektvorschlag von Talisa Lallai zu ihrem Werkkomplex „Post Tropical“ und für das Buchprojekt von Kristina Jurotschkin mit dem Titel „Ingenieurwesen“. Lallai und Jurotschkin erhalten das Preisgeld, um die eingereichten Projekte umzusetzen.

    Talisa Lallai (*1989 in Frankfurt am Main) lebt und arbeitet in Düsseldorf. In Post Tropical beschäftigt sich Lallai mit der Fiktion des Fremden und der Exotik, die unsere Vorstellung des „Tropischen“ durchdringt. Die Motive dazu findet sie nicht auf fernen Reisen, sondern in botanischen und zoologischen Gärten, und sie kombiniert ihre … [weiterlesen]

  • Der im vergangenen Jahr verstorbene Robert Frank zählt zu den bedeutendsten Fotografen unserer Zeit. Sein 1958/59 erschienenes Buch The Americans ist sicherlich eines der einflussreichsten der Fotogeschichte. Als eine Art Roadmovie entwirft es ein düsteres Gesellschaftsporträt, das damals aufschreckte.

    Die Fotostiftung Schweiz zeigt mit der Ausstellung Memories auch eine Reihe kaum bekannter Arbeiten, die die Verfestigung von Franks subjektivem Stil sichtbar und nachvollziehbar machen. Neben Essays aus der Schweiz und Europa umfasst sie auch Werke aus den USA der frühen 50er Jahre, die den bekannten Klassikern ebenbürtig sind, aber aus editorischen Gründen unpubliziert blieben. [weiterlesen]


  • Der VGH Fotopreis 2020 geht an den Fotostudenten Elias Holzknecht. In seiner Arbeit »Schnee von morgen« beschäftigt sich Holzknecht, der 1993 in Längenfeld, Österreich, geboren wurde, mit dem stetig wachsenden Mangel an Schnee, der der Tourismusbranche in den Alpen existenzielle Probleme bereitet. Als eine Folge des Klimawandels wird Schnee heute zunehmend von Menschen gemacht. Neueste Technologien ermöglichen es, natürliche Erfahrungen künstlich zu erzeugen und verwischen die Grenze zwischen Natur und Konstruktion.

    "Elias Holzknechts Arbeit", so die Jury, "überzeugt durch eine konzeptionelle Herangehensweise, die auf umfassende Recherchen zurückgreift und die Komplexität des Themas in eine packende Visualität und Bildsprache zu überführen mag."

    Der Preis der Versicherung VGH ist mit 10.000 Euro bundesweit eine der höchstdotierten Auszeichnungen im Bereich Fotografie. Seit 2008 wird er ausschließlich unter den Studierenden des Studiengangs ‚Fotojournalismus und… [weiterlesen]
  • Das BVPA-Webinar am 3. Dezember 2020 widmet sich der erst kürzlich eingeführten Bildlizenz-Information bei der Google-Bildersuche und den möglichen Chancen und Risiken für das professionelle Bildgeschäft.

    Google hat in diesem Jahr das sogenannte Licensable Badge für seine Bildersuche eingeführt. Dieses Feature ermöglicht, Bilder mit Lizenzinformationen zu verknüpfen und in den Bildsuchergebnissen mit entsprechendem Link anzeigen zu lassen. So können Bildsuchende aus Werbung, Redaktion und Corporate PR dem Link folgen, um weitere Informationen zur Verwendung des Bildes zu erhalten. Damit wird die Google-Bildersuche zu einem potenziellen Marktplatz. Doch wie können Bildanbieter das neue Tool für sich nutzen? Lohnt der Aufwand, die notwendigen Metadaten zu hinterlegen? Sind eventuell wirtschaftliche Risiken damit verbunden? Wird Google bald zur Meta-Bildagentur?

    Im ersten Teil des Co-Vortrags erläutert Michael Steidl (Leiter der IPTC Photo Metadata Working Group), welche… [weiterlesen]

  • Bis zum 23. Februar 2012 läuft in der Alten Pinakothek zu München eine Sammlungspräsentation historischer Aufnahmen aus Rom. Zu den beliebten Motiven der frühen Fotografie in Rom gehörten Aufnahmen der berühmten antiken Skulpturen in den Museen des Vatikans und auf dem Kapitol. Fotografien des Apollo Belvedere oder der Kapitolinischen Venus wurden nicht nur von Reisenden als Souvenirs geschätzt, sondern auch von Forschern und Künstlern als Bilddokumente.

    Die Aufnahmen in den Innenräumen der Museen stellten hohe technische Anforderungen und erforderten lange Belichtungszeiten, die bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen konnten. Das wandernde Licht im Raum und die weichen Schatten verleihen den auf diese Weise entstandenen frühen Aufnahmen einen besonderen Charakter.

    Die Präsentation im Erdgeschoss der Alten Pinakothek zeigt eine Auswahl von 15 Fotografien von Giacomo Caneva bis Giorgio Sommer, die auch die rasante Entwicklung des Mediums von den ersten Abzügen auf Salzpapier bis zu… [weiterlesen]

  • Der italienische Fotograf Luca Locatelli (geboren 1971) gewinnt den mit seiner Serie „Future Studies“ den diesjährigen Leica Oskar Barnack Award, mittlerweile ja LOBA genannt. "Wie wollen wir leben?" Das Langzeitprojekt des Fotografen visualisiert die Erforschung neuer Wege, wie wir in Zukunft auf unserem Planeten überleben und den gewaltigen Umweltproblemen begegnen können. Locatelli hinterfragt in seinen Motiven das vorherrschende Konzept des permanenten wirtschaftlichen Wachstums und eröffnet eine intensive Debatte über unsere Beziehung zu Natur und Technologie.

    Hier die Bilder: leica-oskar-barnack-award.com/…/2020/luca-locatelli.html

    Parallel zum LOBA wurde auch ein Newcomer-Award prämiert. Dieser geht an den 1993 geborenen Fotografen Gonçalo Fonseca. In seiner Serie „New Lisbon“ hat er sich mit der dramatischen Wohnungssituation in Lissabon auseinandergesetzt. Anhand von Einzelschicksalen zeigt er die Folgen des Wohnungsverlusts und der stetigen Unsicherheit der… [weiterlesen]

  • Auch für Freelens war dieses Jahr eine neue Herausforderung. Beschränkungen im öffentlichen Leben ließen die Hoffnung auf eine reguläre Mitgliederversammlung in Hannover schnell schwinden. Der Freelens Vorstand hat sich daher entschlossen, die Wahlen in diesem Jahr online durchzuführen. 17 Fotografen mit ihren programmatischen Aussagen und Schwerpunkten - mit anschließender Kandidatenbefragung - standen zur Wahl.

    Christian Ahrens (Köln), Jana Erb (Zell), Roland Geisheimer (Witten), Kirsten Haarmann (Hamburg), Juliane Herrmann (Köln), Carina C. Kircher (Wiesloch-Walldorf), Julia Laatsch (Bochum), Simone Scardovelli (Hamburg) und Rainer F. Steußloff (Berlin) bilden nach der Onlinewahl den neunköpfigen Vorstand für die kommenden zwei Jahre.

    Auf der konstituierenden Vorstandssitzung wurden die inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte für die nächsten zwei Jahre ausführlich diskutiert und festgelegt sowie die Aufgaben verteilt. Der Vorstand beschloß einstimmig, das Jana Erb als neue… [weiterlesen]

  • Schriftstellerin, Journalistin, Fotografin, Reisende: Annemarie Schwarzenbach ist eine der schillerndsten Figuren der modernen Schweizer Kulturgeschichte. Erstmals in der Schweiz widmet sich eine Ausstellung ausschliesslich ihrem rund 7.000 Bilder umfassenden fotografischem Werk, das auf langen Reisen durch Europa, Asien, Afrika und Amerika entstanden ist.

    Schwarzenbach verstand sich hauptsächlich als Schriftstellerin. Sie war aber auch eine Pionierin der Reportagefotografie in der Schweiz. Rund 300 Textbeiträge von ihr erschienen zu Lebzeiten in Schweizer Zeitschriften und Zeitungen. Ab 1933 waren diese zunehmend von eigenen Bildern begleitet. Da aber die Mehrzahl ihrer Fotografien unveröffentlicht blieb, sind die Qualität und der Umfang ihrer Tätigkeit als Fotografin bisher nur wenig bekannt. Ihr Nachlass wird im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern aufbewahrt und ist öffentlich zugänglich.

    Die meisten der Aufnahmen entstanden auf Reisen, die Schwarzenbach zwischen 1933 und… [weiterlesen]