Artikel aus der Kategorie „Events“ 1.640


  • Für mich ist er einer der großen Pioniere und unermüdlichen Experimentatoren der Fotografie: Gottfried Jäger (*1937). Eine umfassende Würdigung seines Schaffens, wie gerade im Kulturzentrum Turm zur Katz zu Konstanz, zeigt seine herausragende Position in der Geschichte der europäischen Fotografie. Ein Kritiker nannte ihn gar einen „Erkunder des fotogafischen Möglichkeitsraumes“. Die Schau unter dem Titel „Poesie des Fotografischen“ zeigt Jäger als einen der zentralen Akteure der konkreten und generativen Fotografie und öffnet mit seinem Archiv eine wahre Wunderkammer: Neben umfangreichem dokumentarischem Material versammelt es die gesamte Bandbreite seines Schaffens – von künstlerischen und angewandten Arbeiten bis hin zu analogen Fotografien, Fotogrammen und digital generierten Bildern.

    Seine seriell und experimentell angelegten Arbeiten stellen Apparat und Technik in den Mittelpunkt – als Voraussetzung, Herausforderung und Möglichkeit zugleich. Entstanden ist die Ausstellung im… [weiterlesen]
  • Aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums am 18. April 2026 lädt die DGPh alle Mitglieder und Freunde der Fotografie weltweit ein, an diesem Tag ein Foto zu machen – und gemeinsam ein kollektives Portrait des Tages zu schaffen. Es soll so ein Zeichen für die Verbundenheit mit dem Medium Fotografie gesetzt werden. Ort, Motiv und Stil sind frei – entscheidend ist der Moment. Ob analog oder digital, ob Sujet oder Zufall: Die eingereichten Bilder werden in einer Online-Slideshow veröffentlicht und somit Teil eines weltweiten fotografischen Gedächtnisses dieses Tages. [weiterlesen]

  • Nur noch bis zum 3. Mai 2026 läuft im Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen, Monschau, eine Ausstellung zu Robert Capa.

    Capa – eigentlich hieß er „Endre Friedmann“ - zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Fotografen des 20. Jahrhunderts, insbesondere als Kriegsfotograf machte er sich einen Namen. Bereits 1938 wurde er als der „berühmteste Kriegsfotograf der Welt“ gefeiert. Der berufliche Aufstieg Capas fällt in die 1930er Jahre, die große Blütezeit des Fotojournalismus. Weithin bekannt ist auch sein Bonmot: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“

    Die in Kooperation mit Magnum Photos entstandene Ausstellung zeigt nicht nur Fotografien, sondern stellt diesen zahlreiche Zeitzeugnisse und Reproduktionen aus bedeutenden Magazinen zur Seite. Originale und Reproduktionen von Bildstrecken, die beispielsweise in Life, Picture Post oder Time erschienen, legen den Einfluss Capas auf den modernen Bildjournalismus offen.

    Die Ausstellung umfasst rund 100… [weiterlesen]

  • Auf der Website des Global Peace Photo Awards können bis zum 24. Mai 2026 online Einzelfotos und/oder Fotoreportagen zum Thema „Wie sieht Frieden aus?“ eingereicht werden. Es gibt keine Einreichgebühr.
    • Das Friedensbild des Jahres wird mit einem Geldpreis von 7.000 € ausgezeichnet.
    • 3 Gewinner in der Kategorie Stories erhalten je 1.000 €
    • 1 Gewinner in der Kategorie Einzelbild erhält 1.000 €
    • 1 Kinderfriedensbild des Jahres erhält 1.000 €
    Alle Sieger-Arbeiten des Global Peace Photo Award werden mit der Alfred-Fried-Friedensmedaille ausgezeichnet, die Fotografen werden zur Preisverleihung am 24. September 2026 im Wiener Rathaus eingeladen, wobei Reisekosten und Unterkunft übernommen werden. [weiterlesen]

  • EPA Images eröffnet am 1. April 2026 seine Ausstellung 1/28: Migration Routes im Forum Anja Niedringhaus in Höxter. Der Titel der Schau verweist darauf, dass gegenwärtig einer von 28 Menschen weltweit als Migrant auf der Flucht ist. Gezeigt wird eine Auswahl fotojournalistischer Arbeiten, die von 28 EPA-Fotografen erstellt wurden. Der regionale Schwerpunkt liegt auf den Hauptrouten über das Mittelmeer, durch Mittelamerika und innerhalb Südostasiens. Die Ausstellung, die zuvor in Frankfurt im Hauptquartier der Nachrichtenagentur zum Anlass ihres 40jährigen Bestehens gezeigt wurde, läuft in Höxter bis zum 31. Oktober. [weiterlesen]

  • Der Hansel-Mieth-Preis der Agentur Zeitenspiegel aus Weinstadt ist in Deutschland auch deshalb etwas Besonderes, weil er einen Beitrag würdigt, der als Teamleistung besticht – der geschriebene und der fotografierte Inhalt werden gleichermaßen bewertet.

    Der diesjährige Preis geht an die Autorin Julia Kopatzki und an den Fotografen Roderick Aichinger für ihren Beitrag „Endlich allein“, erschienen in Spiegel 36/2025. Eine Woche lang hat das Reporterteam Jugendliche im Zeltlager in Italien begleitet – in einer Zeit, in der viel über Jugendliche und ihre Probleme geredet wird, aber nur selten mit ihnen.

    Die Begründung der Jury: „Im Text erhebt sich Julia Kopatzki nie über die Teenager, sie nimmt sie ernst. In einer Sprache von eleganter Leichtigkeit eröffnet sie dem Leser die Welt der Jugendlichen, ohne je zu belehren. Roderick Aichinger schafft es, die Jugendlichen in unbeobachteten Momenten einzufangen, in denen sie nicht für die Kamera und nicht für ein digitales Selbstbild… [weiterlesen]