Artikel aus der Kategorie „Events“ 977

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    Jasper Doest aus den Niederlanden gewinnt mit seinem Projekt über den traditionellen Heuschreckenfang in Uganda den Fritz Pölking Preis 2021.

    Die Aufnahmen von Jasper Doest erzählen eine Geschichte über den Fang der Heuschrecken (Ruspolia differens) in Uganda. Die Insekten treten zweimal im Jahr nach den Regenfällen nachts auf der Suche nach Nahrung und Fortpflanzungspartnern in riesigen Schwärmen auf. "Sie werden von großen Teilen der Landbevölkerung gefangen und verkauft, denn die Heuschrecken gelten als Delikatesse und sind sehr begehrt. Dies ist eine Tradition in Uganda, die Arbeitsplätze schafft und für ein beträchtliches Einkommen sorgt."

    Das Geschäft ist in den letzten Jahren infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs des Landes rasch gewachsen. Gleichzeitig bedrohen jedoch der Klimawandel, die Abholzung der Wälder, Palmölplantagen und der Einsatz von Pestiziden auf den Farmen den Lebensraum des Insekts und stellen die Zukunft dieses empfindlichen Ökosystems und seiner… [weiterlesen]
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    Vier Fotografie-Verbände gründen den Deutschen Fotorat und stellen den Antrag auf Aufnahme in den Deutschen Kulturrat. Ziel ist es, "der Fotografie im politischen und gesellschaftlichen Diskurs eine eigene Stimme zu geben". Mit der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA, gegründet 1919), der Deutschen Gesellschaft für Photographie (gegründet 1951), dem BFF – Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter (gegründet 1969) und Freelens (gegründet 1995) haben sich traditionsreiche Verbände koordiniert.

    Weiteren bundesweit tätigen Fotografie-Verbänden soll nach Abschluss der Gründungsphase die Mitgliedschaft im Deutschen Fotorat angeboten werden.

    "Gemeinsam werden sich die Mitglieder des Deutschen Fotorats für die Fotografie als Kulturgut und visuelles Kulturerbe engagieren, die Belange von Fotografinnen und Fotografen und anderer Akteure im Bereich Fotografie vertreten sowie öffentliche Diskussionen zur Fotografie anstoßen. Bereits bestehende Netzwerke zwischen den Verbänden… [weiterlesen]
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    Am 19. November 2021 findet von 11 Uhr bis 17:30 Uhr der erste digitale Studientag Bildredaktion am Studiengang „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ der Hochschule Hannover zum Thema „Zwischen Symbol und Information – Der bildredaktionelle Umgang mit der Fotografie im Journalismus“ statt.

    Die Konferenz bietet ein Forum, um über aktuelle Fragen aus dem Bereich der Bildredaktion und der Bildpublikation zu sprechen. Als digitale Veranstaltung im Livestream diskutieren Wissenschaftler und Experten mit Bildredakteuren sowie dem Publikum über aktuelle Trends in der Zeitungsgestaltung, die Bildredaktion im Lokaljournalismus und die Bedeutung der Bildforensik.

    Organisiert wird der Studientag von Dr. Felix Koltermann im Rahmen des Forschungsprojekts „Wandel bildredaktioneller Strukturen im digitalen Zeitungsjournalismus“ mit finanzieller Unterstützung einer Publikationsförderung der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst.

    Weitere Infos unter: studientag-bildredaktion.de [weiterlesen]






  • Wer ist Nelly Rau-Häring, deren Bilder das Museum in der Kulturbrauerei Berlin - vom 29.09.-13.02.2022 - eine eigene Ausstellung widmet?

    Nelly Rau-Häring, geboren 1947 in Basel zog 1965 nach Berlin, um an der dortigen Fotofachklasse des Lette-Vereins zu studieren. Neben ihren Straßenaufnahmen erlangen auch ihre Presse- und Werbefotografien Aufmerksamkeit. Von den 1960er bis in die 2000er Jahre dokumentiert sie das Leben und den Alltag in den beiden Stadthälften Berlins. Inzwischen lebt und arbeitet die Fotografin wieder in der Schweiz.

    Die Schau dokumentiert eine kurze Zeitspanne, sagen wir: eine oszillierende Übergangsphase, in der Geschichte Ost-Berlins. Die Zeit der Veränderung zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung. Nach der Grenzöffnung im November 1989 können die Menschen ungehindert reisen: von Ost nach West und umgekehrt. Zwar gibt es noch zwei deutsche Staaten, aber der Alltag verändert sich. Auf den Straßen trifft Neues auf Altbekanntes: Am Imbiss gibt es… [weiterlesen]



  • Cao Fei wurde mit dem mit £30.000 dotierten Preis der Deutsche Börse Photography Foundation ausgezeichnet. Die Verleihung fand in der Photographers’ Gallery in London statt. Prämiert wurde ihre erste große Einzelausstellung in Großbritannien, "Blueprints" im Jahr 2020. In ihren Arbeiten greift die 1978 in Guangzhou, China, geborene Künstlerin nicht nur auf Fotografie, sondern auch auf Film, digitale Medien, Bildhauerei und Installation zurück.

    Die Auszeichnung feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie wird an Fotokünstler oder Projekte vergeben, die in den vorangegangenen zwölf Monaten einen innovativen und bedeutenden Beitrag zur Fotografie geleistet haben.

    Wo kann man - außerhalb Londons - die Arbeiten sehen? Bis zum 19. September 2021 sind sie Teil der internationalen Fotografietriennale RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain und werden dort am Unternehmenssitz der Deutschen Börse in Eschborn/Frankfurt ausgestellt.


    Bild: Cao Fei, Cosplayers, 2004, Courtesy of… [weiterlesen]


  • Mit der Ausstellung Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne kommt Warburgs berühmter Bilderatlas zurück nach Hamburg in Warburgs Geburtsstadt und wird bis zum 31. Oktober 2021 in der Sammlung Falckenberg zu sehen sein. Der »Bilderatlas Mnemosyne« zählt bis heute zu den bedeutendsten kunsthistorischen Forschungsprojekten und wurde von Axel Heil und Roberto Ohrt in Zusammenarbeit mit dem Warburg Institute, London, rekonstruiert.

    Was ist das Besondere an dem Projekt? Der Bankierssohn Aby Warburg (1866–1929) wandte sich nach seinem Studium der Kunstgeschichte schon früh von der damals verbreiteten Genre- und Zeitzuordnung von Kunst ab und untersuchte die Wechselwirkungen von Bildern aus verschiedenen Epochen und kulturellen Kontexten. Dazu kombinierte er die Werke auf Tafeln.

    Er entwickelte den »Bilderatlas Mnemosyne«, um die Einflüsse der Antike auf die Renaissance und weit darüber hinaus bildlich darstellbar zu machen. Der Bilderatlas bestand in seiner letzten Version aus 63 großen… [weiterlesen]
  • Am Rande der PHOTOPIA Hamburg wurden auch Wissenschaftspreis 2021 sowie der Dr. Erich Salomon-Preis der DGPh verliehen.

    Der DGPh-Preis der Sektion Wissenschaft, Medizin und Technik dient der Anerkennung und Förderung von Wissenschaftlern und Fotografen. Diesjährige Preisträgerin ist Michelle Aimée Oesch. Die Schweizerin wird für ihre anatomischen Studien in der Veterinärmedizin ausgezeichnet. Die Preisträgerin arbeitet an der Universität Zürich, wo sie in der Fakultät Tiermedizin unter anderem Fotografien von anatomischen Präparaten anfertigt.

    Der Salomon-Preis der DGPh ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für „vorbildliche Anwendungen der Fotografie in der Publizistik“. Gewidmet ist der Preis dem Bildjournalisten Dr. Erich Salomon. Im 50sten Jahr seines Bestehens geht der Salomon-Preis 2021 an den in Hamburg lebenden Bildjournalisten Hans-Jürgen Burkard. Vor allem mit seiner Arbeit für das in Hamburg erscheinende Magazin Stern hat er in den letzten fünf Jahrzehnten ein… [weiterlesen]

  • Zentrale Bilder des diesjährigen World Press Photo Awards sind ab sofort in einer Online-Ausstellung zu sehen.

    Wie Gruner + Jahr in Hamburg mitteilte, werden die Siegerfotos aus den acht Wettbewerbs-Kategorien noch bis zum 17. September auf stern.de gezeigt. Die traditionelle Ausstellung kann in diesem Jahr pandemiebedingt nicht wie sonst im Foyer des Verlagshauses präsentiert werden. In der Online-Schau sind 54 Arbeiten von 45 Fotografen aus 28 Ländern zu sehen.


    Bild: Ralph Pace: 1st Prize Environment, singles [weiterlesen]

  • Das PhotoBookMuseum in Köln nimmt für sich in Anspruch, das "weltweit einzige Museum seiner Art" zu sein. Nun erhält das Museum eine deutliche Aufwertung, denn die „Gruber Library: Die Fotobuchsammlung von Renate und L. Fritz Gruber“ wurde den Kölnern übergeben: Die Sammlung mit circa 5.000 Fotobüchern, Ausstellungskatalogen, Pressepublikationen und Ephemera soll langfristig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zudem soll die Sammlung in Gänze erhalten bleiben und wissenschaftlich ausgewertet werden.

    Die Grubersche Bibliothek ist insofern einzigartig, dass die Bücher nicht schlicht gekauft wurden, sondern die Sammlung entwickelte sich über Jahrzehnte aus den internationalen Arbeitsbeziehungen von Fritz L. Gruber mit Fotografen, Kuratoren, Wissenschaftlern und Autoren. Bei vielen Bänden handelt es sich um Schenkungen von befreundeten Fotografen mit sehr persönlichen Widmungen anlässlich von Einladungen ins Haus des Ehepaars.

    Prof. Dr. hc. Leo Fritz Gruber (1908–2005) war… [weiterlesen]
  • RA David Seiler wird als Referent des BVPA über folgende Fragen sprechen:
    • Welche Rolle spielt das Eigentumsrecht beim Fotografieren in öffentlichen Parks?
    • Ab wann gilt die Panoramafreiheit?
    • Lizenzierung von Außen- und Innenaufnahmen historischer Gebäude
    • Unterschiede zwischen redaktioneller und werblicher Bildverwendung
    • Fotos von Ausstellungsgegenständen auf Webseiten und in Social Media
    • Sind Luftaufnahmen genehmigungspflichtig?
    Konkreter Anlass des Webinars ist die unlängst geänderte Fotorichtlinie der Preußischen Schlösserstiftung, die das zustimmungsfreie Fotografieren und Filmen auf dem Stiftungsgelände vereinfacht. Denn: Schlösser, Denkmäler und Gartenanlagen gehören nicht nur für private Zwecke zu beliebten Fotomotiven. Auch im kommerziellen Bereich werden sie gern genutzt: auf Postkarten oder Kalendern, als Kulisse für Fotoshootings, Filmdrehs und Fernsehbeiträge.

    Das Webinar findet am Freitag, den 8.10.2021 in der Zeit von 14:00 bis ca. 16:00 Uhr statt, der Preis beträgt für… [weiterlesen]