Artikel aus der Kategorie „Bildagentur“ 1.433



  • Das ist wohl wahrlich ein reiner Herrenausstatter! Denn für die Damenwelt wird in der Schneiderei Barbiconi zu Rom wohl selten bis nie gearbeitet. Wie auch, denn Barbiconi ist spezialisiert auf Gewänder für katholische Priester und Kardinäle. Hier kleiden sich seit fast 200 Jahren Pfarrer, Prälaten, Monsignori, Bischöfe und Kardinäle ein.

    Allerdings haben es Kardinäle gerade etwas schwer, ist doch - wie man beklagt - der purpurrote Seidenstoff, aus dem der Habit des Kardinales nun mal besteht, seit Corona eine echte Mangelware! Und dass Papst Franziskus gerade jetzt einen ziemlichen Lauf beim Ernennen neuer Kardinäle hat, macht die Situation für den Schneider bestimmt nicht leichter!

    Das erfährt man, wenn man dem Fotografen Francesco Pistilli folgt, der für KNA bild die Schneiderei aktuell besuchte. Neben Bildern der Produktion ist mein persönlicher Favorit die Sammlung von "Applikationen für liturgische Gewänder". (Bei den Rockern nennt man diese Applikationen schlicht… [weiterlesen]

  • Mondadori Portfolio ist eine gute Anlaufstelle für Themen zu Italien und italienischer Lebensart. Eingebettet in Mondadori Media bildet die Fotoagentur 100 Jahre italienische und internationale Geschichte ab – anhand von Ereignissen und Traditionen, aber auch mit den Bereichen Gesellschaft, Kunst, Design und Unterhaltung. Die Agentur - sie ist Teil des Verlagsimperiums Montadori mit Sitz in Mailand - bietet über 40 Millionen Bilder an.

    Dank des seit 2012 stetig wachsenden Netzwerks professioneller Fotografen konnte Mondadori Portfolio eine valide zeitgenössische Sammlung von internationalen und italienischen Veranstaltungen aus den Bereichen Gesellschaft, Entertainment, News und Sport zur Lizenzierung aufbauen.

    Die Bilder sind nun über picturemaxx recherchierbar.


    Bild: Roberto Salmone: Concetta Esposito si prepara a celebrare il campionato SSC Napoli nel quartiere storico di Forcella. Napoli (Italia), 30 aprile 2023 [weiterlesen]


  • Wir alle mögen Geschichten, die gut ausgehen. Umso mehr, wenn es ungewöhnliche Geschichten sind. Und am allermeisten, wenn es dann auch noch Love-Stories sind! KNA bild hat gerade eine solche Geschichte aufgetan und illustriert: Ulrich und Beate: zehn Jahre lieben, bangen, hoffen - und warten. Dann zieht Ulrich aus dem Kloster aus und bei Beate ein. Wie ein Mönch und eine ehemalige Nonne zueinander fanden. Und heute als Künstler leben. kna-bild.de/marsKna/de/instanc…SW5mb1R5cGVJZD0xMzI!&rs=0 [weiterlesen]

  • Nein, laif spricht sich nicht gererell gegen den Einsatz von Bildern, die mittels künstlicher Intelligenz erschaffen werden, aus. Aber man möchte eine klare Trennlinie ziehen und betonen, dass der journalistische Anspruch, den die Agentur an sich selbst und ihre internationalen Partner stellt, mit solchen Kreationen nicht erfüllbar ist.

    "Die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz zur Generierung von Bildern sind mit dem Selbstverständnis und den Werten von laif nicht vereinbar. K.I.-generierte Bilder sind keine Fotografien und sollten nicht so bezeichnet werden, auch wenn sie durch ihre foto-realistische Darstellung diesen Eindruck vermitteln.", so das laif-Team.

    "Daher haben wir alle unsere Fotograf:innen und Partneragenturen ausdrücklich darum gebeten, keine K.I.-generierten Bilder an laif zu schicken. Sollte unsere Redaktion Bilder in unserem Archiv entdecken, die rein maschinell erstellt wurden, werden diese umgehend gelöscht."

    laif ist - wie beispielsweise auch die… [weiterlesen]

  • bpk bildagentur verweist darauf, dass der 3. September der "Tag des Wolkenkratzers" ist. Ist das ein Grund zur Freude? Nein! Bibelfeste wissen, dass ja schon der Bau des ersten Wolkenkratzers - Stichwort: Turmbau zu Babel, Genesis 11 - ziemlich mißraten war. Alleine der Versuch, den Himmel mit einem Turm zu durchstoßen, führte zur fürchterlichen Rache eines eifersüchtigen Gottes: die Strafe der Fremdsprachen! Wer es genauer wissen will, wer eigentlich schuld ist an seiner Fünf in Französisch oder Latein, kann es nachlesen:

    "5 Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
    6 Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.
    7 Auf, steigen wir hinab, und verwirren wir dort ihre Sprache, so dass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
    8 Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde, und… [weiterlesen]


  • Erinnern Sie sich an den Begriff "Parvenü"? Oder das Attribut "neureich"? So viele schöne Worte, darunter auch erstklassische Beleidigungen, sind uns leider verloren gegangen. Und jetzt wären sie doch so nützlich! Benennen sie doch eine Situation, in der jemand jedes Maß und Mitte fehlt.

    Ehrlich: Ich weiß nun auch nicht genau, wie ich ausgerechnet auf diese Einleitung komme, will ich doch nur zwei, drei Zeilen über das Huber-Portfolio zu Dubai schreiben...

    Das Dubaische Emirat ist ja vor allem für seine mannigfaltigen spektakulären - bis zum Rande des Größenwahnsinns reichende - Bauprojekte wie die Mega-Wolkenkratzer, pompöse Einkaufszentren, künstlich angelegte Meeresinseln, überflüssige Vergnügungsparks wie beschneite Hallen zum Skifahren in der Wüste bekannt. Aber es gibt auch herrlich bunte Gewürze!

    Hier sieht man auch sie: huber-images.de/view/lightbox/97852

    Bild oben: Ben Pipe: Dubai City, Jumeirah, Luftaufnahme von Palm Jumeirah
    Bild unten: Susanne Kremer: Lobby im Hotel… [weiterlesen]
  • Im November 1922, inmitten der Wirtschaftskrise, kennt das mondäne Wien nur ein Gesprächsthema: Anita Berber und ihre Tänze des Lasters, des Grauens und der Ekstase. Zusammen mit ihrem Partner Sebastian Droste bringt sie Tabuthemen wie Drogenmissbrauch, Suizid und homosexuelles Begehren auf die Bühne.

    Um das skandalumwitterte Programm zu bewerben, tritt das Duo vor die Kamera Madame d’Oras. Seit Jahren schon arbeitet Berber mit der Wiener Porträtfotografin an der Inszenierung ihres raffinierten Spiels aus kalkuliertem Schock und Tanzkunst. Diese düster-dramatischen Fotografien illustrieren nicht nur zahlreiche Zeitungsartikel, sondern auch Berbers einzige Publikation. Darin gibt sie Einblick in ihre Gedankenwelt, kritisiert die Hysterie um ihre Person und befeuert sie - mit dem Mechanismus der Medien wohlvertraut - zugleich aufs Neue.

    Bilder der Ausstellung - hier eine Aufnahme des Atelier Binder - sieht man übrigens im Fundus von ullstein bild: ullsteinbild.de/series/1.17342325

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  • Wenn das Ferienwochenende im August anbricht, strömen 2 Millionen Menschen auf die Straßen im Westen Londons, umklammern ihre Bierdosen und bewegen sich zum pulsierenden Rhythmus der in der Ferne erklingenden Beats. Fast könnte man meinen, man wäre auf einem der Pride-Umzüge, die gerade dutzendfach stattfinden.

    Aber darum geht es nicht. Die Idee ist, nach dem Karneval in Rio das zweitgrößte Straßenfest der Welt zu inszenieren. Nur eben im Londoner Stadtteil Notting Hill. Mit einem Kaleidoskop aus Tausenden von farbenfrohen Kostümen, einer Truppe von mehr als 50.000 Darstellern, einem Team von 40.000 Freiwilligen, einer Flotte von Umzugswagen und einer Symphonie aus dutzenden dröhnenden Mega-Soundsystemen ist der Notting Hill Carnival zweifellos das ultimative Volksfest in der Stadt.

    Das Fest geht auf die westindische Gemeinde des Stadtviertels zurück, die nach Rassenunruhen im Jahr 1958 trotzig ihre karibische Identität feierten. Und nun alle zwei Jahre wieder feiern.

    Die… [weiterlesen]

  • Der in der bpk-Bildagentur verwahrte fotografische Nachlass von Alfred Kiss (1904-1945) wurde 2022/23 umfangreich überarbeitet: 1.476 der insgesamt 4.674 Fotografien stehen online zur Verfügung.

    Kiss gehörte der deutschen Minderheit im polnischen Lodz an und war von ca. 1934-1943 als Fotograf aktiv, zunächst neben seinem Beruf als Spinnmeister. Seine Vorkriegsfotografien inszenieren aus völkischer Perspektive das Deutschtum in Polen und dokumentieren die Geschichte des nach NS-Vorbild umgestalteten "Deutschen Volksverbands in Polen".

    In der Zeit der deutschen Besetzung Polens war Kiss Mitinhaber des "Ostlandbild"-Archivs und leitete zeitweilig die Bildstelle der NSDAP-Kreisleitung für den Stadtkreis "Litzmannstadt" (Lodz). Er war Autor von Fotos der Zerstörung von Synagogen in Łódź und fotografierte 1940 die Entstehung des Ghettos Litzmannstadt. Seine Fotos veröffentlichte er in der Litzmannstadtter Zeitung. 1943 trat er in die Armee ein, mit der er an der Ostfront in Kaunas… [weiterlesen]