Artikel aus der Kategorie „Bildagentur“ 1.537


  • Zur Person, dem Werk und der Ästhetik Leni Riefenstahls (1902 – 2003) hat wohl jeder seine eigene Meinung. Ob ich meine ändern werde in Folge der Forschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das glaube ich eher nicht.

    Zentral aber ist, dass „die Preußen“ mit dem Nachlass Leni Riefenstahls eine Schenkung durch die Erbin erhielten, die durchaus das Potential zum Danaergeschenk hat. Über 700 Kisten mit Fotos, Filmen, Notizen, Briefen, Manuskripten und weiteren Dokumenten waren der SPK 2018 übertragen worden. Sicherlich, die Bestände bergen enormes Forschungspotential. Gleichzeitig ist das Konvolut eine beträchtliche Herausforderung – sowohl im Hinblick auf Umfang und Vielfalt seiner Inhalte als auch in ethischer, rechtlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht. „Ziel“, so SPK, „ist eine sukzessive Erschließung in Teilprojekten, die jeweils unterschiedliche Perspektiven einbeziehen“.

    Nach dem Tod ihrer NS-Mentoren und ihrer politischen Entlastung vor dem Spruchkammerverfahren als… [weiterlesen]

  • Durch Kooperation mit Roy Export S.A.S. erweitert Bridgeman images seine Sammlung. Damit ist die weltweite Lizenzierung von Bildern Charlie Chaplins und seiner Filme für redaktionelle Nutzungen möglich. Für Kampagnen, Merchandising, Werbung oder größere Medienprojekte, in denen Charlie Chaplin oder seine Figur des Little Tramp eine Rolle spielen, arbeitet die Bildagentur mit dem Chaplin Office zusammen, der Organisation, die die Rechte an Chaplins Namen und Konterfei überwacht.

    Chaplin war nicht nur eine der größten Figuren des frühen amerikanischen Kinos, sondern auch ein Pionier der kreativen Unabhängigkeit. Er besaß die Rechte an seinen Filmen, komponierte seine eigene Musik, baute und leitete sein Studio und bewahrte das Image [weiterlesen]

  • Jonas Wresch ist einer der Fotografen, die nach der Auflösung der Agentur Focus zu laif wechselten und deshalb bei der Kölner Agentur als neuer Fotograf begrüßt wird. Wresch, geboren 1988, hat Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover studiert. Danach erhielt er das Stipendium „Junge Fotografie“ des STERN und hat für das Magazin seitdem zahlreiche Reportagen weltweit fotografiert.

    Seine Arbeiten wurden mit dem Freelens-Award prämiert sowie beim Photographer of the Year Latin America, CHIPP und Days Japan ausgezeichnet. Jonas Wresch lebt in Hamburg, reist regelmäßig für Projekte nach Kolumbien. [weiterlesen]

  • Die Züricher Agentur Ex-Press ist auf eine neue Plattform umgezogen: ex-press.ch/. Die beiden Agenturchefs Markus Forte und Kilian Kessler – selbst Fotografen – fügen hinzu: „Dabei haben wir auch gleich noch aufgeräumt.“ Der Fundus des Archivs legt seinen Schwerpunkt auf Schweizer Themen. Es umfasst von Porträts prominenter Persönlichkeiten bis hin zu Reportagen aus Politik, Wirtschaft und Alltag unterschiedliche Motive für redaktionelle und kommerzielle Zwecke. [weiterlesen]

  • Nicht allzu überhastet, aber kontinuierlich bauen die Münchner Picture Professionals ihr Agentur-Portfolio aus. Nun zählt seit Beginn des Jahres auch die Hamburger Agentur plainpicture dazu.

    Die Münchner unter der Leitung von Martin Skultety folgen – im Gegensatz zu vielen anderen – ja der Strategie, die übernommenen Unternehmen jeweils unter eigenem Label weiter laufen zu lassen. Und auch Teile des Personals, hier die Mitarbeiter des Vertriebssystems, zu übernehmen. Valentin Alscher, einer der Gründer von plainpicture, wird die Übergangsphase begleiten.

    Ich persönlich würde sagen, die Übernahme von plainpicture ist ein Scoop: Denn die Agentur ist zweifellos eine der besten Adressen in Deutschland, wenn nicht Europas, für außergewöhnliche konzeptionelle Fotografie, deren herausragend kuratiertes überwiegend exklusives Bildportfolio rund 1,5 Millionen Motive umfasst. Möglich wurde dies durch über 1.000 internationale Fotografen.

    Deren Bildmotive werden dauerhaft unter… [weiterlesen]
  • Die Arbeitsgruppe „image market - business trends“ startet eine Erhebung zur Frage: Wie verändert Künstliche Intelligenz die Arbeit mit Bildern und die Situation von Fotografen, Bildagenturen, Redaktionen von Print- und Onlinemedien sowie PR- und Werbeagenturen?

    Nachdem die Künstliche Intelligenz zum Alltag von Kreativen wurde, sind viele Fragen rund um den Einsatz dieser Technologien - nicht zuletzt aufgrund fehlender belastbarer Daten - noch völlig ungeklärt. In einer übergreifenden Erhebung zum Einsatz von KI werden bis zum 28. Februar Mitglieder der Bilderbranche zu ihrem Umgang mit KI- Tools und KI-generierten Bildern befragt.

    Unterstützt wird diese Erhebung, verantwortet vom Studiengang Visual Journalism and Documentary Photography der Hochschule Hannover unter der Leitung von Prof. Lars Bauernschmitt, unter anderem von BFF, bpp, BVAF, BVPA, DGPh, dju/ver.di, DJV, Female Photoclub, Freelens, PIC Verband. „Damit soll ein differenziertes Bild einer Situation gezeichnet… [weiterlesen]

  • Die Fotografenrepräsentanz ATTA – ein Schwesterunternehmen der Agenturen August und OTTO – vertritt nun Frank Oudeman. Der niederländische Fotograf, der vor allem für seine Architektur- und Interieuraufnahmen bekannt ist, lebt und arbeitet in Brooklyn, wuchs aber in Amsterdam auf und absolvierte sein Masterstudium der Fotografie an der Graduate School of the Arts des Bard College. Seine Arbeiten erscheinen regelmäßig u.a. in der New York Times, Interior Design, A+U, Frame, Abitare, Dwell, Surface, New York Magazine, Elle Decor und Architectural Digest. [weiterlesen]

  • Die neue Ostkreuz-Fotodatenbank bietet – aufgrund von Verschiebungen auf den Bildmarkt durch das Schließen der Hamburger Bildagentur Focus - ein deutlich erweitertes Bildangebot. Neben der Auswahl der Agentur-Fotografien bietet sie nun auch den Bildbestand von Magnum Photos für den deutschen Lizenzmarkt sowie Motive der Agentur Focus. Für Beratung, Recherchehilfe und Rückfragen kann man sich an Lizenzmanagerin Maylea Illi wenden (+49 (0)30 473 73 930, m.illi@ostkreuz.de)

    Web: photos.ostkreuz.de/ [weiterlesen]

  • Ein Schwerpunkt der im Dezember 2024 gestorbenen Fotografin Ursula Edelmann liegt auf Einblicken in die bauliche und kulturelle Entwicklung von Frankfurt am Main: Dokumente des Wiederaufbaus und der deutschen Nachkriegsmoderne, die sie mit ihrer Kamera begleitete.

    Ebenso sind Beispiele ihrer Kunstdokumentation, Sach- und Werbemotive sowie Landschaften in der Sammlung enthalten. Mit dem Ursula-Edelmann-Archiv wird ein historisch wie künstlerisch relevantes Werk erneut sichtbar. Das Archiv wurde gegründet, um den fotografischen Nachlass von Ursula Edelmann zu bewahren und zu pflegen. Die Initiative wurde von Thomas Edelmann, Sohn der Fotografin, und Rudi Feuser, Inhaber der PanGallery, ins Leben gerufen. Gemeinsam haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, das umfangreiche Werk der Fotografin in einem Archiv zusammenzufassen. Das Archiv befindet sich in Frankfurt am Main bei der PanGallery und steht online unter ursula-edelmann-archiv.de .

    Bild oben: Neckermann, Katalogversand, Frankfurt… [weiterlesen]