Ein unmoralisches Angebot - Nacktbilder als Sicherheit

  • Hierzulande wäre es sittenwidrig, deshalb wird die neue chinesische Geschäftsidee für Peer-to-Peer Kredite sich bei uns wohl auch nicht etablieren.

    Wer einen Kredit haben will, der kann Geld oder anderen Besitz als Sicherheit anbieten. Wer nicht einmal ein Hemd am Leibe hat, der kann auf der chinesischen Plattform Jiedaibaio wenigstens seine nackte Haut anbieten. Als „naked holding“ Zahlungssicherheit dient ein Nacktfoto, auf dem der eigene Pass lesbar in der Hand gehalten wird. So berichtete Rechtsanwalt Martin Steiger in seinem Blog, Bezug nehmend auf einen Artikel in der New York Times vom 15. Juni 2016 („To Secure Loans, Chinese Women Supply Perilous Collateral: Nude Photos”).

    Da anscheinend auf der ganzen Welt - so auch in China - niemand außer mir nackte Männer sehen möchte, sind ausschließlich weibliche Schuldner angesprochen.

    „With <naked holding> they can get two to five timest he amount of money, but when they can´t repay some have been threatened with publishing the photographs and some lenders are even demanding the female students provide several sexual services […]“

    Der Zinssatz liegt bei bis zu 30 % die Woche. Bleibt die Rückzahlung aus, droht eine Veröffentlichung der Nacktbilder oder die Forderung sexueller Gefälligkeiten.

    Wahrscheinlich ist es finanztechnisch vernünftiger, sein Geld auf direktem Weg in der Prostitution zu erwirtschaften. (Barbara Hartmann)

    http://www.nytimes.com/2016/06/16/world/asia/to-secure-loans-chinese-women-supply-perilous-collateral-nude-photos.html?_r=0
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