Okapia zum Internationalen Weltbevölkerungstag


  • Erinnern wir uns noch an den 11. Juli 1987? Damals überschritt die Weltbevölkerung (nach UN-Berechnungen) die Zahl von fünf Milliarden Menschen. Zwei Jahre später wurde der 11. Juli zum Internationalen Weltbevölkerungstag erklärt. Allerdings nicht im Sinne eines Festtages, sondern um auf die mit dem rasanten Wachstum verbundenen Probleme aufmerksam zu machen: höhere CO2-Emissionen, Artensterben, Ressourcenverknappung und damit verbundene Konflikte etc. 30 Jahre ist es nun her, dass die 5er-Marke durchbrochen wurde. Heute leben bereits mehr als 7,5 Milliarden Menschen, 2025 wahrscheinlich 8 Milliarden.

    "Damals wie heute", so Christian Grzimek, "gilt: Ohne systematische Regulation kann das Wachstum nicht effektiv gebremst werden. Doch staatlich verordnete Restriktionen bei der Familienplanung sind äußerst unpopulär. Und so wird das globale Wachstum vermutlich weitergehen bis irgendwann eine Art natürliche Regulation eintritt, im schlimmsten Fall verbunden mit Kriegen, Epidemien, Dürren oder Naturkatastrophen. Wir sollten uns von der Philosophie ewigen Wachstums daher schnellstmöglich verabschieden."

    Grzimeks Agentur Okapia stellte einen Leuchtkasten zum Thema zusammen: bit.ly/ok_overpop

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