Fotobuch „Goodhope“ des Neurowissenschaftlers Hennric Jokeit



  • Bilder, die der Fotograf und Neurowissenschaftler Hennric Jokeit in Kapstadt fotografiert hat zeigt der neue Bildband „Goodhope“.

    Neben Positivaufnahmen sind Negativbilder zu sehen, so dass das Buch „radiologisch-diagnostisch“ anmutet, so als ob man hier die medizinischen Röntgenaufnahmen eines Arztes betrachtete. Der südafrikansiche Kunstkritiker Sean O´Toole - der den Begleittext des Buches geschrieben hat - überschreibt seinen Text mit dem Titel „Diagnosing hope in a ruined paradise“ .

    Auf den letzten Seiten des Buches ist eine Serien von neun “negativen“ Portraits zu sehen, die mit einer für das Melanin der Haut unempfindlichen Infrarotkamera aufgenommen wurden und im Buch in einem Silber-Duotone auf durchgeschwärzten Papier gedruckt wurden.

    Hennric Jokeit lebt in Zürich. Er studierte in Berlin Psychologie und arbeitet seit 2001 am Schweizerischen Epilepsie-Zentrum. Parallel dazu ist er Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich. Seine Arbeiten wurden in der Schweiz, Deutschland, Litauen und Südafrika ausgestellt. (Barbara Hartmann)

    hennricjokeit.com/

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