Mannheim: Vom schillernden Paris der 30er Jahre



  • Foto-Kunst aus dem Centre Pompidou ist bald zu Gast in Mannheim. Im Frühjahr geben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem) den fulminanten Startschuss zu einer engen Kooperation mit dem weltberühmten Centre Pompidou.

    Zum Auftakt feiert die Ausstellung "Die unersättliche Kamera" (23.3.- 9.6.2019) mit Werken des Fotografen Gaston Paris (1905-1964) in Mannheim Premiere. Dieser fing das Lebensgefühl im Paris der 1930er Jahre ein. Ob die Tänzerinnen der Folies Bergère oder die Akrobaten im Zirkus, die Armen der Pariser Vorstädte oder die Mannequins der Surrealisten, moderne Stahlarchitekturen, Zuchthäuser oder Stars der französischen Chanson-Szene wie Edith Piaf – Gaston Paris setze alles mit derselben formalen Perfektion in Szene. Mit seinen zahlreichen Reportagen in französischen illustrierten Zeitungen – vor allem im legendären Magazin "VU" – schuf Gaston Paris ein schillerndes Bild von Paris und der französischen Gesellschaft vor dem 2. Weltkrieg.

    Die Schau ist zuerst in Mannheim zu sehen, erst dann wandert sie nach Paris.

    rem-mannheim.de

    Bild: Gaston Paris, Paris, 1935.

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