Paul Glaser ab sofort bei SZ Photo


  • Der Berliner Pressefotograf Paul Glaser dokumentierte über vier Jahrzehnte das Leben in der Hauptstadt. Ab sofort vertritt SZ Photo den Fotografen und übernimmt sein zeitgeschichtliches Fotoarchiv nach und nach in den Bildbestand.

    Politische und gesellschaftspolitische Themen stehen bei Glaser im Mittelpunkt. Er selbst sagte: “Überhaupt habe ich nur politische Themen bearbeitet, keine Schauspieler, keine Schlagersänger, außer sie haben für irgendwas kandidiert”.

    Als Fotograf blieb Glaser blieb immer selbstständig und arbeitete für wechselnde Auftraggeber. Zu seinen Kunden gehörten u.a. die taz, die Süddeutsche Zeitung oder Parteizeitungen von SPD und CDU.

    Und wie wurde er Pressefotograf? "In Berlin habe ich an der Freien Universität Philosophie studiert, das Studium abgebrochen während der Demo-Zeit 1967. Dann habe ich viele Schulden angehäuft nach einer Pleite mit einer Kneipe. Der Gerichtsvollzieher hat mir dann empfohlen, einen Job zu machen, bei dem ich so wenig verdiente, dass er nicht pfänden musste.

    Da war die Arbeit als Pressefotograf gut geeignet, nach dem Motto: ein Pressefotograf hat zwei Kameras und eine Frau, die die Miete verdient."


    Bild: Eine alte Frau schaufelt Braunkohle-Briketts in den Keller, Bitterfeld, 1983 © Paul Glaser

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