Das Wiener Kaffeehaus


  • Wenn ich Pfälzer an Wien denke, dann streiten sich in meiner Vorstellung zwei Vergnügungen miteinander: der Heurige und das Kaffeehaus. Für Gerald Piffl ist die Entscheidung für diesmal gefallen, er widmet sich in seinen neuesten APA-Picturedesk Archiv-Geschichten dem Kaffeehaus. Dieser "Ort", so meint der Wiener Dr. Piffl, sei tief in die DNA seiner Mitbewohner eingeschrieben: "Für das gesellschaftliche, geschäftliche und kulturelle Leben war er (der Kaffeehausbesuch) lange Zeit essenziell. Als Ort des Gesprächs, der Lektüre, des Spiels und des Genusses, seit über 300 Jahren gleichermaßen bei Einheimischen wie Touristen beliebt. Die Wiener Kaffeehauskultur, wie wir sie heute kennen, entstand Ende des 19. Jahrhunderts und manifestierte sich in fast 600 Lokalen. Jene, die von führenden Architekten entworfen wurden, sind heute Ikonen der Architektur."

    Dieser Insitution widmet sich ein herrliches Portfolio historischer Aufnahmen, ein Panoptikum des Wienertums. Genußmenschen, Kartenspieler, Zeitungsleser, Wichtigtuer, Billard-Spieler und - natürlich, wir sind ja in Wien - viel "Dorf"- , sorry, "Stadt-Prominenz" von anno dazumal.

    Wenn es denn so etwas geben könnte wie "Indoor-Street-Photography", dann wäre sie hier zu finden: picturedesk.com/bild-disp/sear…40-4ed9-904f-3200bb7c7aa9

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