Ausschreibung: Carmignac-Fotojournalismuspreis zum Thema Venezuela

  • Die 12. Ausgabe des Carmignac-Fotojournalismuspreises ist Venezuela und seinen Nöten auf individueller, sozialer und ökologischer Ebene gewidmet.

    Ausgewählt von einer internationalen Jury, erhält der Preisträger ein Stipendium in Höhe von 50.000 €, um mit Unterstützung der Fondation Carmignac eine 6-monatige Reportage vor Ort aufzunehmen, die nach ihrer Rückkehr eine Wanderausstellung und die Veröffentlichung einer Monografie nach sich zieht.

    Das lateinamerikanische Land Venezuela könnte eines der reichsten Länder der Erde sein: Es verfügt über die größten Ölreserven der Welt - noch vor Saudi-Arabien - und über riesige Bodenschätze (darunter Gold, Eisen-Erz und Coltan).

    Zwanzig Jahre nach der bolivarischen Revolution - angeführt von Hugo Chávez und seinen sozialistischen Reformen - kämpft das Land darum, sich aus einer tiefen Wirtschaftskrise zu befreien, die durch den abstürzenden Ölpreis, endemische Korruption und Hyperinflation (3000% im Jahr 2020) gekennzeichnet ist. In weniger als sieben Jahren ist das BIP um 80 % gesunken. Während die Ergebnisse der letzten Wahlen von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt wurden, spaltet der Machtkampf zwischen dem regierenden Chavista-Regime unter Nicolás Maduro und dem Oppositionsführer Juan Guaido die venezolanische Gesellschaft.

    Carmignac Photojournalism unterstützt mit seinem Award ein fotojournalistisches Projekt, das diese brisante soziale Krise dokumentiert. Einreichungen sind bis zum 18. Oktober 2021 möglich.

    Kontakt und Infos: Fondation Carmignac, 24, place Vendôme . 75001 Paris
    fondationcarmignac.com

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