München: Matt Black - American Geography

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    Der US-amerikanische Fotograf Matt Black hat in seinen Arbeiten immer wieder den Zusammenhang zwischen Migration, Armut, Landwirtschaft und der Umwelt in seiner Heimat Kalifornien und in Süd-Mexiko dokumentiert. Für sein Projekt American Geography reiste er über 100.000 Meilen durch 46 US-Bundestaaten, darunter Kalifornien, Oregon, Louisiana, Tennessee und New York. Auf diesen Road Trips besuchte Black jene Gemeinden, deren Armutsquote über 20 Prozent liegt, konzentrierte sich auf die am stärksten benachteiligten Orte der USA und ihre Bewohner. Matt Black fotografierte dazu in den Wüsten im Südwesten über den Black Belt im Südosten bis hin zu den postindustriellen, ehemaligen Fabrikstädten im Mittleren Westen und Nordosten.

    Seine Arbeit, die zunächst den Titel „The Geography of Poverty“ trug, entstand vor dem Hintergrund einer sich vertiefenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Spaltung in den USA. Seine Schilderung der Ungleichheit entwickelte sich von einem Randthema zu einem zentralen Problem des amerikanischen Lebens.

    Blacks Werk American Geography wird hier in seiner Gesamtheit präsentiert, ergänzt um einen Filmbeitrag, persönliche Tagebucheinträge und Objekte, die
    er auf seinen Reisen fand.

    Die Ausstellung läuft bis zum 12.09.2021 in München, im Kunstfoyer der Versicherungskammer-Kulturstiftung (Maximilianstraße 53, 80538 München). Der Eintritt ist frei, für den Besuch ist allerdings eine Online-Ticketbuchung erforderlich: versicherungskammer-kulturstiftung.de , Info-Tel.: 089 2160 2244


    Bild: Flint, Michigan, USA, 2016 © Matt Black / Magnum Photos

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