Leonore Mau und ihr Werk haben eine Webseite

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    "Ich bin eben dazu gekommen, dass ich eine Kamera kriegen konnte, eine Leica, und ich wollte eigentlich … aber warum soll ich das eigentlich alles erzählen? Ich bin Fotografin, Punkt.“ So selbstbewusst sprach Leonore Mau in einem Interview mit Ingo Niermann im Jahr 2005.

    Die bpk-Bildagentur und die S. Fischer-Stiftung haben in Kooperation eine Plattform geschaffen, die einem breiten Publikum einen Einstieg in das umfangreiche fotografische Werk Leonore Maus (1916-2013) ermöglicht. Zugleich bietet sie ein Recherchetool für wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit ihren Arbeiten.

    Auf der Webseite werden Themenschwerpunkte ihrer Arbeit beleuchtet, ihre zahlreichen Reisen durch Afrika, Amerika und Europa mit dem Schriftsteller Hubert Fichte visualisiert und die Rezeptionsgeschichte ihrer Arbeit von ethnologischer Dokumentation bis Kunstfotografie untersucht.


    In einem mehrjährigen Projekt wurde der Bestand komplett gesichtet, neu geordnet und erschlossen. Hunderte Bilder wurden neu digitalisiert, viele davon werden auf der Webseite das erste Mal veröffentlicht. Sie lassen Leonore Maus einzigartigen Stil "geprägt von Poesie und Präzision" anschaulich werden.

    In einer eigenen Rubrik werden Einblicke in die Arbeit mit dem Nachlass Leonore Maus gegeben, der seit 2017 in enger Zusammenarbeit mit dem bpk-Projektteam grundlegend erschlossen wurde und sich seitdem als Dauerleihgabe im Depot der bpk-Bildagentur befindet.

    Web: leonore-mau.de

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