KI und Metadaten: Bots ausschließen und synthetische Bilder kennzeichnen

  • Im März diesen Jahres sorgte ein KI-Bild des Papstes in Daunenjacke für Belustigung. Es wirkte harmlos, gab jedoch einen Vorgeschmack auf die Flut von Fake-Bildern, die derzeit auf uns zurollt. Die Kriege in Nahost, der Ukraine und aktuelle Wahlkämpfe zeigen das beunruhigende Potenzial visueller Propaganda durch KI-generierte Motive.

    In seinem Webinar am 15. Dezember 2023 nimmt Michael Steidl im Kontext einer BVPA-Veranstaltung die Diskussion auf und beleuchtet die Möglichkeiten des IPTC-IIM-Standards in der Verifizierung visueller Inhalte. Das Datenformat wird seit Jahrzehnten in der Bildbranche zur Speicherung von Metadaten in Bilddateien genutzt. Aktuell wurden wichtige Neuerungen eingeführt, die die Kennzeichnung synthetischer oder KI-bearbeiteter Bilder und den Schutz vor Data Mining ermöglichen.

    Michael Steidl wird in seinem Vortrag folgende Punkte aufgreifen:
    • Digital Source Type-Vokabular und seine Anwendung
    • Photo Metadata Standard 2023.1 als Hilfsmittel gegen Data Mining
    • IPTC Video Metadata Hub Version 1.5 im Videobereich
    • IPTC in C2PA und Google Images
    Zum Referenten: Steidl war Geschäftsführer der Nachrichtenagentur Kathpress und von 2003 bis 2018 Managing Director des International Press Telecommunications Council (IPTC). Er ist aktuell leitend in der IPTC Photo Meta-data Working Group aktiv.

    Das Webinar findet am Freitag, den 15.12.2023 in der Zeit von 14:00 bis ca. 16:00 Uhr statt. Der Preis beträgt für BVPA-Mitglieder € 45,00 p.P. zzgl. MwSt., für Nicht-Mitglieder € 90,00 p.P. zzgl. MwSt.

    Anfragen und Anmeldungen an folgende E-Mail-Adresse: info@bvpa.org .

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