BVPA-Webinar: Eigentumsrecht im Fokus – Wenn professionelles Fotografieren und Filmen plötzlich verboten ist

  • Der BVPA lädt am 27. November 2025 zu einem Webinar zum Thema Fotografierverbot aus Eigentumsrecht ein. RA Prof. Dr. Christian Donle erläutert, welche rechtlichen Grenzen Eigentümer für Foto- und Videoaufnahmen setzen dürfen – und was das für professionelle Bild-/Videoanbieter und -nutzer in der Praxis bedeutet.

    Ob im Hof eines Schlosses, in Sakralbauten oder entlang von Strandpromenaden – immer häufiger untersagen Eigentümer das Fotografieren oder die kommerzielle Nutzung von Aufnahmen. Grundlage ist dabei das Eigentums- bzw. Hausrecht, das es den Besitzern ermöglicht, den Zugang zu Grundstücken oder Gebäuden zu kontrollieren und Bedingungen für Foto- oder Filmaufnahmen festzulegen. Für Content-Anbieter und -Nutzer aus Medien, Werbung oder Film kann dies erhebliche Auswirkungen auf ihre Arbeit und Vermarktungsprozesse haben.

    In den vergangenen Jahren haben mehrere Gerichtsentscheidungen die Reichweite solcher Fotografierverbote verdeutlicht. Bekannt ist etwa der Streit um Aufnahmen aus Schlossparks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten oder jüngst zu Innenaufnahmen aus dem Kölner Dom. Auch in touristischen Gebieten, etwa an Ostseebädern, versuchen Kommunen, die Bildnutzung durch Auflagen zu regeln. Das führt zu Unsicherheiten für Bildanbieter und -nutzer: Wann ist ein Motiv frei verwendbar, wann sind Eigentümerrechte betroffen, und wie lassen sich Nutzungsrisiken minimieren?

    Das Webinar findet am 27. November 2025 in der Zeit von 10:30 bis ca. 12:30 Uhr online statt. Der Preis beträgt für BVPA-Mitglieder € 45,-- p.P. zzgl. MwSt., für Nicht-Mitglieder € 90,-- p.P. zzgl. MwSt.

    Anfragen und Anmeldungen an folgende E-Mail-Adresse: info@bvpa.org .

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