Deutscher Fotorat expandiert

  • Der Deutsche Fotorat nahm zwei neue korporative Mitglieder auf: Das Bundesarchiv, das zentrale Staatsarchiv der Bundesrepublik Deutschland, das neben 540 laufenden Kilometern Akten auch über 15 Millionen Fotos, Luftbilder und Plakate zu den wichtigsten politischen, wirtschaftlich-sozialen und kulturellen Ereignissen der deutschen Geschichte bewahrt. Ebenfalls dabei ist nun die Hochschule Bielefeld mit ihrer langen Tradition des Fotografie-Studiums.

    Zusätzlich entsteht eine neue Arbeitsgruppe: Fotografie und Wissenschaft. Fotografie wird an deutschen Hochschulen und Universitäten in einer Vielzahl an Fächern und mit sehr unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Schwerpunkten beforscht und gelehrt. Dazu zählen etwa Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Ethnologie, Soziologie und Geschichtswissenschaft. Um dieser institutionellen Zersplitterung entgegenzuwirken, versteht sich die AG als ein zentraler Zusammenschluss, der die gemeinsame wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fotografie in all ihren medialen und historischen Spielformen fördert.

    Bild: Bundesarchiv/Matthias Stange

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