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    Jonas Wresch ist einer der Fotografen, die nach der Auflösung der Agentur Focus zu laif wechselten und deshalb bei der Kölner Agentur als neuer Fotograf begrüßt wird. Wresch, geboren 1988, hat Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover studiert. Danach erhielt er das Stipendium „Junge Fotografie“ des STERN und hat für das Magazin seitdem zahlreiche Reportagen weltweit fotografiert.

    Seine Arbeiten wurden mit dem Freelens-Award prämiert sowie beim Photographer of the Year Latin America, CHIPP und Days Japan ausgezeichnet. Jonas Wresch lebt in Hamburg, reist regelmäßig für Projekte nach Kolumbien. [weiterlesen]
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    Die Züricher Agentur Ex-Press ist auf eine neue Plattform umgezogen: ex-press.ch/. Die beiden Agenturchefs Markus Forte und Kilian Kessler – selbst Fotografen – fügen hinzu: „Dabei haben wir auch gleich noch aufgeräumt.“ Der Fundus des Archivs legt seinen Schwerpunkt auf Schweizer Themen. Es umfasst von Porträts prominenter Persönlichkeiten bis hin zu Reportagen aus Politik, Wirtschaft und Alltag unterschiedliche Motive für redaktionelle und kommerzielle Zwecke. [weiterlesen]
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    Der Deutsche Fotorat nahm zwei neue korporative Mitglieder auf: Das Bundesarchiv, das zentrale Staatsarchiv der Bundesrepublik Deutschland, das neben 540 laufenden Kilometern Akten auch über 15 Millionen Fotos, Luftbilder und Plakate zu den wichtigsten politischen, wirtschaftlich-sozialen und kulturellen Ereignissen der deutschen Geschichte bewahrt. Ebenfalls dabei ist nun die Hochschule Bielefeld mit ihrer langen Tradition des Fotografie-Studiums.

    Zusätzlich entsteht eine neue Arbeitsgruppe: Fotografie und Wissenschaft. Fotografie wird an deutschen Hochschulen und Universitäten in einer Vielzahl an Fächern und mit sehr unterschiedlichen methodischen und inhaltlichen Schwerpunkten beforscht und gelehrt. Dazu zählen etwa Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Ethnologie, Soziologie und Geschichtswissenschaft. Um dieser institutionellen Zersplitterung entgegenzuwirken, versteht sich die AG als ein zentraler Zusammenschluss, der die gemeinsame wissenschaftliche… [weiterlesen]
  • Der Online-After-Work-Talk (Dienstag, 20. Januar 2026 | 19:00 – 20:30 Uhr) des BFF beschäftigt sich diesmal mit der VG Bild-Kunst.

    Die VG Bild-Kunst ist bekanntlich die deutsche Verwertungsgesellschaft für visuelle Werke wie Fotografie, Illustration, Malerei und Film. Sie verwaltet und verteilt jährlich rund 60 Millionen Euro an gesetzlichen Vergütungsansprüchen – z. B. aus der Privatkopievergütung – und nimmt urheberrechtliche Ansprüche wahr, die Künstler alleine kaum geltend machen können.

    In diesem Online-Workshop mit Sandra Freischem (Rechtsanwältin und Unternehmensjuristin für die VG Bild-Kunst) erfährt man:
    • Was muss ich tun, um an Ausschüttungen teilzuhaben?
    • Wie gebe ich Meldungen korrekt ab?
    • Welche Werke und Nutzungen kann ich melden und welche Nachweise brauche ich?
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  • „Fotografie in München“ geht in die zweite Runde. Nachdem der erste Teil im November 2024 die Sammlungen öffentlicher Museen und Stiftungen sowie Lehr- und Forschungseinrichtungen in den Mittelpunkt stellte, richtet diese Veranstaltung den Blick auf weitere Akteure des fotografischen Feldes in München. Neben öffentlichen Institutionen werden auch private Sammler sowie spezialisierte Galerien und Auktionshäuser ihre Perspektiven einbringen und ihren Umgang mit Fotografie vorstellen. Ziel ist es, das fotografische Netzwerk der Stadt in seiner gegenwärtigen Dichte und Dynamik sichtbar zu machen.

    Details: 29.01.2026; Pinakothek der Moderne, Ernst von Siemens-Auditorium; 10.00-19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Das Programm: pinakothek.de/de/symposium-fotografie-in-muenchen-2 [weiterlesen]

  • Nicht allzu überhastet, aber kontinuierlich bauen die Münchner Picture Professionals ihr Agentur-Portfolio aus. Nun zählt seit Beginn des Jahres auch die Hamburger Agentur plainpicture dazu.

    Die Münchner unter der Leitung von Martin Skultety folgen – im Gegensatz zu vielen anderen – ja der Strategie, die übernommenen Unternehmen jeweils unter eigenem Label weiter laufen zu lassen. Und auch Teile des Personals, hier die Mitarbeiter des Vertriebssystems, zu übernehmen. Valentin Alscher, einer der Gründer von plainpicture, wird die Übergangsphase begleiten.

    Ich persönlich würde sagen, die Übernahme von plainpicture ist ein Scoop: Denn die Agentur ist zweifellos eine der besten Adressen in Deutschland, wenn nicht Europas, für außergewöhnliche konzeptionelle Fotografie, deren herausragend kuratiertes überwiegend exklusives Bildportfolio rund 1,5 Millionen Motive umfasst. Möglich wurde dies durch über 1.000 internationale Fotografen.

    Deren Bildmotive werden dauerhaft unter… [weiterlesen]