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  • Die Agentur Zeitenspiegel schrieb wieder ihre beiden jährlichen Wettbewerbe aus. Sorry, ich bin durch die Feiertage spät mit meiner Meldung, man muss sich also beeilen, denn der Einsendeschluss für beide ist bereits der 11. Januar 2026. Die Entscheidung fällt dann im März.

    Der Hansel-Mieth-Preis will engagierte Text- und Bildreportagen in deutschsprachigen Print- und Online-Medien auszeichnen. Er wird für den kompletten Beitrag (Bild und Text) vergeben und ist mit 6.000 Euro dotiert. Prämiert wird die Arbeit eines Autoren-Fotografen-Teams aus dem jeweiligen Vorjahr, veröffentlicht oder unveröffentlicht, schwarz-weiß oder Farbe.

    Das ebenfalls mit 6.000 Euro dotierte Gabriel-Grüner-Stipendium für engagierte Reportagen in Text und Bild zeichnet keine fertige Arbeit aus, sondern ein Exposé.

    Infos zum Hansel-Mieth-Preis: hansel-mieth-preis.de/hansel-m…mular-hansel-mieth-preis/
    Infos zum Gabriel-Grüner-Stipendium: hansel-mieth-preis.de/gabriel-…briel-gruener-stipendium/ [weiterlesen]

  • Die Gewinner der ersten Saal Digital European Photo Awards stehen fest: Aus über 15.000 Einreichungen aus ganz Europa hat eine Jury sechs Siegerbilder ausgewählt. Die Auszeichnungen gehen an Fotografen aus Deutschland, Österreich, Spanien und Italien. Die Gewinner im Überblick:

    Natur: Josef Ruspeckhofer (Österreich) – „Erfolgreicher Fischfang“
    Makro: Pedro Luís Ajuriaguerra Saiz (Spanien) – „Buzzer midge christmas tree“
    Menschen: Julia Lechner (Österreich) – „Das Licht, das uns bewegt“
    Architektur: Stefan Wilmshöver (Deutschland) – „Cobh in the morning light“
    Langzeitbelichtung: Thomas Oser (Deutschland) – „Uttakleiv bei Nacht“
    Nachhaltigkeit: Emiliano Cerluini (Italien) – „SCRAP“

    Die Jury hob besonders die Arbeit von Josef Ruspeckhofers „Erfolgreicher Fischfang“ hervor. Sie zeigt einen Eisvogel bei der Jagd. „Die große Schwierigkeit, einen derart präzisen Augenblick bei einem so kleinen Motiv einzufangen, überzeugte die Jury ebenso wie die bewusste Entscheidung, keine… [weiterlesen]
  • Seit 2006 engagiert sich C/O Berlin mit dem C/O Berlin Talent Award für die Förderung des künstlerischen und wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Jahr 2026 zum 20jährigen Bestehen des Awards ist ein Anlass, den Förderpreis konzeptionell weiterzudenken.

    Künftig wird der Preis durch jährlich wechselnde thematische Schwerpunkte geprägt, die aktuelle Fragestellungen aufgreifen und unterschiedliche Perspektiven innerhalb der zeitgenössischen Fotografie sichtbar machen. Zudem wird das Bewerbungsverfahren im Zuge der Neuausrichtung als Open Call geöffnet.

    Der Award 2026 steht unter dem Thema „Body Politics“. Was kann man darunter verstehen? „Der Begriff beschreibt das komplexe Gefüge aus Macht, Institutionen und Diskursen, die Körper formen, kontrollieren oder (un-)sichtbar machen. In einer Zeit, die von diversen übergeordneten Krisen gezeichnet ist, rückt der Körper als Ort des Widerstands, der Identität und der Erinnerung wieder ins Zentrum“, die Veranstalter im O-Ton.

    Der Wettbewerb ist… [weiterlesen]
  • Die Arbeitsgruppe „image market - business trends“ startet eine Erhebung zur Frage: Wie verändert Künstliche Intelligenz die Arbeit mit Bildern und die Situation von Fotografen, Bildagenturen, Redaktionen von Print- und Onlinemedien sowie PR- und Werbeagenturen?

    Nachdem die Künstliche Intelligenz zum Alltag von Kreativen wurde, sind viele Fragen rund um den Einsatz dieser Technologien - nicht zuletzt aufgrund fehlender belastbarer Daten - noch völlig ungeklärt. In einer übergreifenden Erhebung zum Einsatz von KI werden bis zum 28. Februar Mitglieder der Bilderbranche zu ihrem Umgang mit KI- Tools und KI-generierten Bildern befragt.

    Unterstützt wird diese Erhebung, verantwortet vom Studiengang Visual Journalism and Documentary Photography der Hochschule Hannover unter der Leitung von Prof. Lars Bauernschmitt, unter anderem von BFF, bpp, BVAF, BVPA, DGPh, dju/ver.di, DJV, Female Photoclub, Freelens, PIC Verband. „Damit soll ein differenziertes Bild einer Situation gezeichnet… [weiterlesen]


  • C/O Berlin präsentiert vom 7. Februar bis 10. Juni 2026 die Ausstellung Graciela Iturbide . Eyes to Fly With. Die Veranstalter nennen sie „die erste große Retrospektive von Graciela Iturbide (*1942,Mexiko) in Berlin“. In enger Zusammenarbeit mit der Fotografin entwickelt, zeigt die Ausstellung ikonische Serien ebenso wie bislang selten oder nie präsentierte Aufnahmen und zeichnet so die Entwicklung einer Künstlerin nach, die über fünf Jahrzehnte hinweg das Bild des Landes und seiner Menschen nachhaltig mitgeprägt hat.

    Ein zentrales Thema der Ausstellung ist die Darstellung von Frauen und ihrer gesellschaftlichen Rolle. In ihrer Serie Juchitán de las Mujeres über die Zapoteken in Juchitán, Oaxaca, zeigt Iturbide eine soziale Struktur, in der Frauen bedeutende wirtschaftliche und öffentliche Positionen einnehmen und damit Geschlechterstereotype herausfordern.

    Weitere Werkgruppen führen in andere Regionen und gesellschaftliche Kontexte: In den 1970er- und 1980er-Jahren fotografierte… [weiterlesen]

  • Die Fotografenrepräsentanz ATTA – ein Schwesterunternehmen der Agenturen August und OTTO – vertritt nun Frank Oudeman. Der niederländische Fotograf, der vor allem für seine Architektur- und Interieuraufnahmen bekannt ist, lebt und arbeitet in Brooklyn, wuchs aber in Amsterdam auf und absolvierte sein Masterstudium der Fotografie an der Graduate School of the Arts des Bard College. Seine Arbeiten erscheinen regelmäßig u.a. in der New York Times, Interior Design, A+U, Frame, Abitare, Dwell, Surface, New York Magazine, Elle Decor und Architectural Digest. [weiterlesen]

  • Die neue Ostkreuz-Fotodatenbank bietet – aufgrund von Verschiebungen auf den Bildmarkt durch das Schließen der Hamburger Bildagentur Focus - ein deutlich erweitertes Bildangebot. Neben der Auswahl der Agentur-Fotografien bietet sie nun auch den Bildbestand von Magnum Photos für den deutschen Lizenzmarkt sowie Motive der Agentur Focus. Für Beratung, Recherchehilfe und Rückfragen kann man sich an Lizenzmanagerin Maylea Illi wenden (+49 (0)30 473 73 930, m.illi@ostkreuz.de)

    Web: photos.ostkreuz.de/ [weiterlesen]

  • Germaine Krull ist bis heute vor allem für ihre wegweisenden fotografischen Arbeiten der 1920er- und 1930er-Jahre bekannt. Die Ausstellung im Folkwang Museum zeigt jedoch eine weit größere Spannbreite ihres Schaffens: Sie verfasste autobiografische und fiktionale Texte, Reportagen, politische Berichte und literarische Erzählungen, die ab den späten 1920er-Jahren parallel zu ihrem fotografischen Werk entstanden. Mit dem Verweis auf Chien Fou (franz. Verrückter Hund) – ihr Alter Ego und zugleich Titel ihres ersten Werks von 1934 – rückt die Ausstellung Krull als Stimme in einem bewegten Jahrhundert in den Vordergrund. [weiterlesen]
  • Im Jahr 2026 feiert die Deutsche Gesellschaft für Photographie DGPh ihr 75-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum versteht die Gesellschaft nicht als reine Rückschau, sondern als Gelegenheit, die Gegenwart der Fotografie kritisch zu befragen und gemeinsam in ihre Zukunft zu blicken.

    Unter dem Leitmotiv „On going“ soll der fortwährende Wandel des Mediums sichtbar gemacht werden – als „kulturelle Praxis, als gesellschaftliches Werkzeug und als ästhetisches Experiment.“

    Die Sektionsmitglieder der DGPh sowie externe Autoren, Forschende, Fotografen und Akteure aus Theorie und Praxis sind eingeladen, inhaltliche Beiträge einzureichen, die sich mit gegenwärtigen und zukunftsweisenden Fragen, Perspektiven und Herausforderungen des Mediums auseinandersetzen. Mögliche Themenfelder sind u.a.: Technologische Innovationen und mediale Transformation, Neue Formen der Bildproduktion, -distribution und Rezeption, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Ethik, Fotografie im Kontext globaler Umbrüche ...

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