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    Der 28-jährige Brasilianer Felipe de Sousa wurde für sein Fotoprojekt Closer to the sky mit dem Profifoto New Talent Award 22/1 ausgezeichnet.

    Geboren am 22. Juni 1993 in Pacajus, Brasilien, stammt Felipe de Sousa aus einer Familie von Straßenhändlern und begann im Alter von acht Jahren, auf Märkten zu arbeiten und alle Arten von Waren zu verkaufen. Als Teenager entdeckte er die Fotografie und nutzt das Medium heute, die Gemeinschaft, in der er lebt, für lokale NGOs zu dokumentieren.

    Teil der brasilianischen Lebensrealität sind seit Jahrzehnten irreguläre Mülldeponien. Felipe de Sousa: „Schätzungen zufolge leben mehr als 46 Millionen Menschen an Orten ohne ordnungsgemäße Abfallentsorgung, und mehr als fünfhunderttausend von ihnen sind ausschließlich auf den Weiterverkauf von wiederverwertbaren Abfällen angewiesen." Seine Serie Closer to the sky entstand, als er sich einer Initiative anschloss, die mehr als 60 Familien, die auf der örtlichen Müllhalde seiner Heimatstadt… [weiterlesen]
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    Vom 13. bis 28. August zeigt die Landeshauptstadt Hessens die 12. Wiesbadener Fototage. Zum Thema „Unruhige Zeiten“ werden an sechs Schauplätzen (Aktives Museum Spiegelgasse, frauen museum wiesbaden, Kunsthaus Wiesbaden, Kunstverein Bellevue-Saal, Rubrecht Contemporary und das Stadtmuseum am Markt) internationale Fotografen präsentiert.

    Flankiert werden die Fototage von verschiedenen Veranstaltungen wie Künstlergesprächen, Vorträgen und Führungen – zudem werden zwei Förderpreise vergeben. Organisiert wird das Festival von einem neuen Team aus Festivalleiter Jürgen Strasser, Michaela Höllriegel und Marc Peschke.

    Den Kalender des Festivals - für das der Eintritt frei ist! - findet sich hier: wifo2022.de/festivalkalender/ [weiterlesen]
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    Die Akademie für Fotografie in Hamburg bietet ab dem Wintersemester 2022/2023 ein neues Fotostudium, das akademische und handwerkliche Ausbildung vereint. Bisher ist es so: Zum Einstieg in die professionelle Fotografie gibt es in Deutschland grundsätzlich zwei Möglichkeiten: die betriebliche Ausbildung im Handwerk und das Studium an einer Hochschule.

    Das - laut der Akademie - deutschlandweit einzigartige Lehrkonzept sucht beide Wege zu kombinieren. Das Konzept bietet in sieben Semestern eine vollständige fotografische Ausbildung und schließt mit dem AFF-Diplom und einer staatlich anerkannten Meisterprüfung ab. Im Elementarstudium (5 Semester) und der anschließenden Masterclass (2 Semester) erwartet die Studierenden ein mehrteiliges Bildungsangebot aus theoretischen und praktischen Inhalten: von Kamera- und Lichttechnik, über konzeptionelles Denken bis hin zu wirtschaftlich orientierten Themen.

    Wer lediglich das Elementarstudium absolviert, kann dieses mit einer staatlich anerkannten… [weiterlesen]


  • Hermann Drawe (1867-1925) war von Beruf Richter am Bezirksgericht Leopoldstadt und in dieser Funktion mit den sozialen Verhältnissen in Wien, mit Not und Verbrechen konfrontiert.

    Es war eine Zeit radikaler Umbrüche in Österreich, politisch, sozial, künstlerisch. Zur Einordnung: Der 18-jährige Adolf Hitler kam 1907 von Braunau am Inn nach Wien, um dort als Kunstmaler zu scheitern; Sisi, Elisabeth I. von Österreich, ist gerade mal 6 Jahre tot; Sigmund Freud hatte seine Abhandlungen zur Sexualtheorie zum Drucker gebracht; Gustav Klimbt malt immer noch an seinem Bild "Der Kuss". Die Stadt sebst explodierte regelrecht: In den Jahren 1860 bis 1908 wuchs die Einwohnerzahl Wiens um 259% auf fast 2 Millionen. Durch große Bauprojekte wie die Ringstraße, die Donauregulierung oder die Stadtbahn kamen Arbeiter aus allen Teilen der Monarchie in die Hauptstadt. Es entstand eine Klasse besitzloser Arbeiter, die im Elend und in katastrophalen Wohnverhältnissen lebten und sich in… [weiterlesen]

  • Seit mehr als 50 Jahren beschäftigt sich Walter Schels mit dem Porträt. Bekannt wurde der in Hamburg lebende Fotograf in den 80er Jahren durch seine Charakterstudien bekannter Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Leonard Bernstein oder dem Dalai Lama. Ebenso legendär sind seine Porträts von Tieren, die er im Stil eines klassischen Studiofotografen vor neutralem Hintergrund aufnimmt.

    Oft arbeitet Schels in Serien und Langzeitstudien. In seiner jüngsten, aktuell fortlaufenden Langzeitstudie erkundet er den Prozess der Geschlechtsumwandlung transsexueller Jugendlicher. Er begleitet sie auf dem Weg zu dem von ihnen als richtig empfundenen Körper.

    Die Ausstellung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt präsentiert vier der bekanntesten Foto-Serien von Walter Schels: die Tierporträts, die Porträtserien zu Joseph Beuys und Andy Warhol, die Serie trans* und Schels' Blumenstudien, die der Schönheit des Verblühens nachgeht. Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Einblick in das… [weiterlesen]


  • Friedrich Seidenstücker (1882-1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Großstadtaufnahmen erzählen von beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom leichten Sonntagsvergnügen und vom beschwerlichen Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und dem geschäftigen Treiben auf Bahnhöfen.

    Dabei wirft Seidenstücker einen augenzwinkernden, oftmals humoristischen Blick auf die Menschen und das Leben in der Metropole und zeigt zugleich auch die Härten der Großstadtexistenz.

    Die Münchner Ausstellung wurde von der Stiftung Ann und Jürgen Wilde 2021 für das Käthe Kollwitz Museum in Köln konzipiert. Für die Ausstellungsstation in der Pinakothek der Moderne, 2023 in München, wird sie um zahlreiche Archivalien und historische Dokumente erweitert und präsentiert über 100 Originalfotografien aus Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.


    Bild: Friedrich Seidenstücker, Pfützenspringerin, 1925 [weiterlesen]

  • Bierkrüge, Madels im Dirndl, Gamsbärte auf dem Hut, was man sich halt so unter dem Oktoberfest in München vorstellt, Huber images hat es zusammen getragen. Lauter lachende Menschen, denen die Vorfreude ins Gesicht geschrieben steht, dass nach zwei Jahren Abstinez heuer wieder eine Wiesn läuft. Huber zeigt das fröhliche Idyll, erspart uns gottlob die anderen, finsteren Seiten...


    Bild: Reinhard Schmid/Huber Images, Bedienung im Hofbräu Festzelt auf dem Oktoberfest in München [weiterlesen]

  • Nach zwei Jahren Corona bedingter Pause ist es wieder so weit: Das Internationale Naturfotofestival der GDT öffnet seine Türen und zum 28. Mal wird Lünen, die Stadt an der Lippe, zum Zentrum für Naturfotografen aus aller Welt.

    Das Lünen-Festival ist ja bekannt für sein anspruchsvolles Vortragsprogramm, bei dem man die Prominenz der Szene live erleben kann. So werden sämtliche Vorträge des Festivals simultan übersetzt und auf Wunsch in den Sprachen Deutsch und Englisch über Kopfhörer übertragen.

    Infos: gdtfoto.de/seiten/gdt-internat…-luenen-das-festival.html [weiterlesen]

  • Depositphotos stellt jetzt auch seine Editorial-Kollektion über my-picturemaxx zur Verfügung. Im neuen Place Depositphotos Editorial finden Rechercheure Millionen von Bildern und Videos, um aktuelle Ereignisse und Szenen aus dem täglichen Leben in Ihren Medien und Bildungsmaterialien zu illustrieren.

    Die Kollektion deckt Bereiche des täglichen Lebens ab, von weltweiten Ereignissen und Reisezielen bis hin zu Berühmtheiten oder "Menschen von nebenan". [weiterlesen]
  • Die Gleichstellungsministerinnen und -minister der Länder fordern eine Kennzeichnungspflicht für manipulierte Bilder. "Die bei Social Media und in der Werbung eingesetzten Beauty-Filter prägen nachweislich ein unrealistisches Schönheitsideal bei Mädchen und Frauen, weil einfach nicht mehr erkennbar ist, welche Fotos sind bearbeitet und welche sind es nicht", sagte Hamburgs Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) zum Abschluss der Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder, kurz:GMFK. (Man achte auf die Formulierung der Politkerin, adressiert sind nur Frauen und Mädchen. Aber sind Männer und Buben da wirklich klüger und medienkomptenter bei der Unterscheidung zwischen Dokumentarfotografie und Werbefotografie?)

    Es ist klar: Die Beschlüsse dieser Konferenz selbst haben keinerlei praktische Auswirkungen, allerdings wurde die Bundesregierung aufgefordert, die Kennzeichnungspflicht von manipulierten… [weiterlesen]