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    Aus den Daten der eigenen Kundensuchen nach Bildern, Filmmaterial und Musikinhalten versucht Shutterstock 2020 zum neunten Mal die aktuellen Trends der kreativen Branche herauszulesen und postuliert als die drei wichtigsten Trends des Jahres:

    • „Die Goldenen 2020er“ – Das Schlagwort „Goldmuster“ wird häufiger nachgefragt als 2019, das Schlagwort „20er-Jahre -Retro“ verzeichnet einen Anstieg von 189 % im Vergleich zum Vorjahr.
    • „Okkultismus“ – Von Zauberwelten träumen die Millenials und Generation Z . Das Schlagwort „Magie“ kann ein Plus von 525 % verbuchen.
    • „In voller Blüte“ – Nicht filigran, sondern opulent und raumgreifend sind die Blütenbilder, die von den Kreativen gesucht werden.

    „Die diesjährigen Daten weisen auf das Streben nach Sinn, Glück und Möglichkeiten in neuen kreativen Projekten hin“, meint Lou Weiss, CMO bei Shutterstock. „Das könnte das Klima der Unsicherheit in vielen Lebensbereichen widerspiegeln“. (Barbara Hartmann) [weiterlesen]
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    Vom 7. Februar bis zum 20. Mai 2020 präsentiert die Galerie Taschen in Köln ein Einzelausstellung, die aus Sebastião Salgados Zyklus „Gold“ (1986) kuratiert worden ist.

    Mitte der 1980er Jahre besuchte der heute 76-jährige brasilianische Fotograf Sebastião Salgado die Goldmine im brasilianischen Dorf Serra Pelada im Südosten des Bundesstaates Pará. Seine Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen eindrücklich die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Mine. 2019 wurde Salgado auf der Frankfurter Buchmesse la erstem Fotografen der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.

    Wim Wenders drehte 2014 in Ko-Regie mit Salgados Sohn Juliano Ribeiro Salgado den Dokumentarfilm „Das Salz der Erde“ über das Leben und Werk des Fotografen. „Er malt mit Licht“, sagte Wenders über Salgados Kunst.

    Die Gier nach dem Edelmetall, der Goldrausch, wird beim Betrachten der Bilder spürbar. Das Elend, die Anstrengung, die Schmerzen, die Vergeblichkeit der Hoffnungso nah vor die Augen gesetzt zu bekommen… [weiterlesen]


  • Eigentlich sagt das Bild ja schon fast alles: Der nächste Kongress des Europäischen Agenturendachverbandes läuft im Mai, vom 27. bis 29., im Convention Centre of the Gran Meliá Victoria Hotel, Avenida Joan Miró, 21.

    Ab sofort kann man sich als Teilnehmer registrieren, bis zum 29. Februar 2020 gibt es die besten Rabatte für Frühbucher. Die Preise findet man unter cepic.org/congress/fees-registration [weiterlesen]


  • Der in Kamenz - die sächsische Stadt liegt bei Bautzen - beheimatete freiberufliche Bildjournalist Daniel Schäfer ist neuer Partner von imago images. Fotografisch größtenteils in Sachsen und Brandenburg unterwegs, liefert Schäfer regelmäßig Fotos aus den Bereichen aktuelles Zeitgeschehen, Wirtschaft, Kultur, Politik, Sport, Natur, Gesellschaft, Lokales, Reportage und Religion. Darüber hinaus ist er je nach Thema oder Auftrag über die Bundesländergrenzen hinaus in ganz Deutschland und Europa mit seiner Kamera unterwegs.

    Schäfers Fotos stehen ab sofort über imago-images.de oder my-picturemaxx zur Verfügung. [weiterlesen]
  • Die Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) veranstaltet am 31. Januar 2020 bei C/O Berlin ein Symposium zum Thema „Abstraktion in der Fotografie der Gegenwart“.

    Anlass ist die Übergabe des DGPh-Forschungspreises Photographiegeschichte 2018 an Kathrin Schönegg (Kuratorin im C/O Berlin) für ihre Dissertation "Fotografiegeschichte der Abstraktion". Dr. Schönegg wird einen Vortrag halten mit dem Titel Neue Abstraktion? Das Fotografische im postdigitalen Zeitalter.

    Das anschließende Panel verbindet künstlerische und theoretische Reflexionen zur Frage fotografischer Abstraktion: mit Beiträgen von Peter Geimer, Gottfried Jäger, Adrian Sauer und Stefanie Seufert, moderiert von Katja Müller-Helle.

    Die Verleihung findet am 31.Januar 2020 bei C/O Berlin, Amerika Haus, Hardenbergstraße 22-24, D-10623 Berlin statt.



    Bild: Stefanie Seufert, blind (magenta - green #1), 2011 / Photogram, Berlinische Galerie, © Stefanie Seufert [weiterlesen]


  • Portraits und ungewöhnliche Perspektiven zeichnen die Bilder des Fotografen Friedrich „Fide“ Struck (1901-1985) aus, der in den frühen 1930er Jahren die Arbeit im Hafen, die Bauern im Hamburger Umland, aber auch die Händler an der Hamburger Börse fotografisch festgehalten hat.

    Nachdem seine Glasnegative erst 2015 in einem alten Holzkoffer wiederentdeckt wurden, werden die Arbeiten des Autodidakten jetzt vom Altonaer Museum in Zusammenarbeit mit der Stiftung F.C. Gundlach zum ersten Mal in einer Ausstellung präsentiert. Das komplette Oeuvre Fide Strucks wird in Kürze in das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz (bpk-Bildagentur) aufgenommen.

    Die Ausstellung läuft im Altonaer Museum (Museumsstr. 23, 22765 Hamburg) vom 22.01. - 23.11.2020. [weiterlesen]

  • Wim Wenders, Berlin 2005 // Monica Bellucci, Berlin 2001 (Fotografin: Birgit Kleber)


    Am 13. Februar eröffnet die Ausstellung „Birgit Kleber augen I blicke“ im Erdgeschoss des Museums für Fotografie, organisiert von der Helmut Newton Stiftung und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin. Bis zum 29. März kann die Ausstellung besucht werden.

    Zu sehen sind mehrere Dutzend ausdruckstarke Porträts von nationalen und internationalen Schauspielern – von Udo Kier über Diane Kruger und Franka bis Willem Dafoe. Darüber hinaus Porträts von Regisseuren, Produzenten oder Drehbuchschreibern, denn Kleber hat über 20 Jahre lang deutsche und internationale Filmstars auf der Berlinale fotografiert, zunächst für den Berliner Tagesspiegel, später in eigenem Auftrag.

    Die Fotografien werden dicht an dicht ausgestellt, in Petersburger Hängung, Farbe neben Schwarz-Weiß, Mann neben Frau, alt neben jung. Die enge Präsentation der Köpfe in drei unregelmäßigen Tableaus angeordnet verführt… [weiterlesen]
  • Im Rahmen der Sendereihe „Team Wallraff“ wurden heimlich hergestellte Videoaufnahmen zweier Pflegerinnen in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung eines Klinikums im Fernsehen ausgestrahlt. Das Landgericht Dresden verhängte nach ihrer Klage ein Unterlassungsgebot. Im Berufungsprozess entschied das Oberlandesgericht anders und erlaubte die Aussendung (Urteil vom 24.09.2019 – 4 U 1401/19).

    Das Landgericht hatte die Filmaufnahmen und die eingeblendeten Texte als unfaire Zuspitzungen beurteilt, die mit journalistischer Sorgfalt unvereinbar seien. Die Behauptungen etwa, eine der Pflegerinnen habe wahrgenommen, dass ein Patient in die Ecke eines Raumes uriniert habe, ohne etwas zu unternehmen sei zu unterlassen. Die Behauptung sei unwahr, da die Pflegerin am Tag der heimlichen Filmaufnahmen im Urlaub gewesen sei. Die Behauptung, eine Pflegerin habe einem Patienten unbemerkt Medikamente „unters Essen gemischt“ sei ebenfalls zu unterlassen. Die Pflegerin werde durch die… [weiterlesen]


  • Hektisches Geschäftstreiben im engen Gassengewirr, ohrenbetäubender Lärm von hupenden Rikschas und Marktständen sowie eine Vielzahl unbekannter Gerüche begegnen dem Besucher: Faszination Old Delhi.

    Über zwei Jahre hinweg porträtierte Brit Horschke die Menschen in der Altstadt Delhis. Gezeigt werden 50 Fotografien auf vier Etagen im Haus am Dom in Frankfurt am Main. Die Auswahl besteht aus einer Mischung von Einzelportraits mit Interviews und Momentaufnahmen des Geschäftstreibens auf den Märkten der Stadt.

    Das Straßenbild wird geprägt von einer Heerschar von Tagelöhnern, Händlern und Kauflustigen. Alle versuchen – zumeist vollbeladen mit Waren oder Einkäufen – sich ihren Weg durch die engen Gassen zu bahnen oder aber sich auf den unzähligen Stapeln von Kisten und Säcken von den schweißtreibenden Strapazen ein wenig auszuruhen. Vollgepackte Läden, Straßenstände und Restaurants mit einladenden Köstlichkeiten sowie unzählige Moscheen, Tempel und Schreine komplettieren das Bild.

    Die… [weiterlesen]
  • "Düsseldorf, Essen, oder doch woanders? Vielleicht am Ende besser gar nicht? Die Debatte um das geplante Deutsche Fotoinstitut zur Bewahrung des nationalen fotografischen Kulturerbes hat um den Jahreswechsel überraschend wieder Fahrt aufgenommen."

    ProfiFoto-Chefredakteur Thomas Gerwers wagt den Versuch einer Zusammenfassung der aktuell unübersichtlichen Lage. profifoto.de/szene/notizen/202…539f9ff&mc_eid=fd59107940 [weiterlesen]