Berlin: Ausstellung „Eine bessere Welt – unbedingt!“



  • Mogadischu, Somalia, 2012 © Jan Grarup

    Vom 20. September bis zum 10. November präsentiert der Freundeskreis des Willy-Brandt-Hauses in der Ausstellung „Eine bessere Welt- unbedingt!“ mit Fotografien aus der Sammlung Michael Horbachs einen Blick auf die fotografischen Positionen Kubas, Lateinamerikas und Afrikas. Es sind 150 Arbeiten von 24 Künstlern zu sehen, darunter Sebastião Salgado und Alberto Korda. Neben den Bildern kubanischer Fotografen sind auch Fotografien einiger europäischer Fotografen zu sehen, unter anderem Werke des Dänen Jan Grarup, des Deutschen Thomas Dorn und des Spaniers Pep Bonet.
    Michael Horbach fasziniert das Interesse am Menschen – die fast an August Sander erinnernden Porträts von Marcos Zimmermann, die surrealen Bildfindungen von Raúl Cañibano oder die aus der mexikanischen Mythologie schöpfenden Inszenierungen von Garduño. Es sind Bilder, die sich mit den großen wie alltäglichen Seins-Fragen auseinandersetzen. Die humanistische Botschaft ist klar: eine bessere Welt ist möglich!
    „Meine Fotosammlung verstehe ich als (neo)humanistischen Blick auf die Welt. Sie zeigt die unermessliche Schönheit dieser Welt, die Aura und die Seele ihrer Menschen – aber auch ihre Wunden. Was ist gefährdet, was unwiderruflich verloren, wofür lohnt es sich zu kämpfen? Wofür ist unsere westliche Kultur verantwortlich?“ erklärt Michael Horbach.
    Im Kehrer Verlag erschien 2017 der Fotoband „sehnsucht – anhelo: Sammlung Michael Horbach“, Herausgeber Hans-Michael Koetzle (ISBN 978-3-86828-783-7) mit Fotografien aus Horbachs Sammlung (Barbara Hartmann)
    Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin
    fkwbh.de/ausstellung/eine-bessere-welt-unbedingt

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