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    Für mich ist er einer der großen Pioniere und unermüdlichen Experimentatoren der Fotografie: Gottfried Jäger (*1937). Eine umfassende Würdigung seines Schaffens, wie gerade im Kulturzentrum Turm zur Katz zu Konstanz, zeigt seine herausragende Position in der Geschichte der europäischen Fotografie. Ein Kritiker nannte ihn gar einen „Erkunder des fotogafischen Möglichkeitsraumes“. Die Schau unter dem Titel „Poesie des Fotografischen“ zeigt Jäger als einen der zentralen Akteure der konkreten und generativen Fotografie und öffnet mit seinem Archiv eine wahre Wunderkammer: Neben umfangreichem dokumentarischem Material versammelt es die gesamte Bandbreite seines Schaffens – von künstlerischen und angewandten Arbeiten bis hin zu analogen Fotografien, Fotogrammen und digital generierten Bildern.

    Seine seriell und experimentell angelegten Arbeiten stellen Apparat und Technik in den Mittelpunkt – als Voraussetzung, Herausforderung und Möglichkeit zugleich. Entstanden ist die Ausstellung im… [weiterlesen]
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    Aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums am 18. April 2026 lädt die DGPh alle Mitglieder und Freunde der Fotografie weltweit ein, an diesem Tag ein Foto zu machen – und gemeinsam ein kollektives Portrait des Tages zu schaffen. Es soll so ein Zeichen für die Verbundenheit mit dem Medium Fotografie gesetzt werden. Ort, Motiv und Stil sind frei – entscheidend ist der Moment. Ob analog oder digital, ob Sujet oder Zufall: Die eingereichten Bilder werden in einer Online-Slideshow veröffentlicht und somit Teil eines weltweiten fotografischen Gedächtnisses dieses Tages. [weiterlesen]
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    In der Schweiz ist eine Diskussion über die Veröffentlichung von unverpixelten Fahndungsbildern der Polizei von verdächtigten Teilnehmern einer gewalttätigen Demonstration losgebrochen. Die beiden reichweitenstarken Online-Medien Blick und 20 Minuten veröffentlichten Galerien solcher Polizeiaufnahmen und begründen dies mit dem öffentlichen Interesse. Andere Redaktionen und auch Medienrechtler sehen das nicht so.

    Den Stand der Diskussion fasst Nick Lüthi für das Schweizer Medienmagazin persönlich.com [weiterlesen]
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    Nur noch bis zum 3. Mai 2026 läuft im Fotografie-Forum der StädteRegion Aachen, Monschau, eine Ausstellung zu Robert Capa.

    Capa – eigentlich hieß er „Endre Friedmann“ - zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Fotografen des 20. Jahrhunderts, insbesondere als Kriegsfotograf machte er sich einen Namen. Bereits 1938 wurde er als der „berühmteste Kriegsfotograf der Welt“ gefeiert. Der berufliche Aufstieg Capas fällt in die 1930er Jahre, die große Blütezeit des Fotojournalismus. Weithin bekannt ist auch sein Bonmot: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“

    Die in Kooperation mit Magnum Photos entstandene Ausstellung zeigt nicht nur Fotografien, sondern stellt diesen zahlreiche Zeitzeugnisse und Reproduktionen aus bedeutenden Magazinen zur Seite. Originale und Reproduktionen von Bildstrecken, die beispielsweise in Life, Picture Post oder Time erschienen, legen den Einfluss Capas auf den modernen Bildjournalismus offen.

    Die Ausstellung umfasst rund 100… [weiterlesen]
  • Rechtsanwalt Sebastian Deubelli, Mitglied des DGPh-Sektionsvorstands Kunst, Markt und Recht, wird den Impulsvortrag zum Thema „Praxistipps zur Drittrechteklärung – Fotografieren im Kunstkontext“ halten und auch für Fragen zur Verfügung stehen.


    „Fotografien aus Ausstellungen, Ateliers oder dem Kunstbetrieb sind für viele Fotografen ein zentraler Bestandteil ihres Portfolios – und zugleich rechtlich oft komplexer als angenommen. Denn neben dem eigenen Urheberrecht können zahlreiche weitere Rechte betroffen sein: etwa am abgebildeten Kunstwerk, am Ort der Aufnahme oder an dargestellten Personen. Wann dürfen Fotografien von Kunstwerken auf der eigenen Website gezeigt werden? Welche Rechte müssen für eine Weiterlizenzierung an Dritte eingeholt werden? Und welche Rolle spielen dabei Museen, Galerien oder die abgebildeten Künstler selbst?“, so die DGPh. [weiterlesen]

  • Auf der Website des Global Peace Photo Awards können bis zum 24. Mai 2026 online Einzelfotos und/oder Fotoreportagen zum Thema „Wie sieht Frieden aus?“ eingereicht werden. Es gibt keine Einreichgebühr.
    • Das Friedensbild des Jahres wird mit einem Geldpreis von 7.000 € ausgezeichnet.
    • 3 Gewinner in der Kategorie Stories erhalten je 1.000 €
    • 1 Gewinner in der Kategorie Einzelbild erhält 1.000 €
    • 1 Kinderfriedensbild des Jahres erhält 1.000 €
    Alle Sieger-Arbeiten des Global Peace Photo Award werden mit der Alfred-Fried-Friedensmedaille ausgezeichnet, die Fotografen werden zur Preisverleihung am 24. September 2026 im Wiener Rathaus eingeladen, wobei Reisekosten und Unterkunft übernommen werden. [weiterlesen]

  • Frage an Mark Peterson: „Hat sich Deine Art zu fotografieren verändert, weil Fotos heute größtenteils online veröffentlicht und auf Handys betrachtet werden?

    Seine herrlich prägnant-trockene Antwort: „Nein.“ So ein Interview-Partner macht wahrlich Spass!

    Die Story dahinter: In diesem Jahr feiern die USA ihren 250. Geburtstag – und auch der Präsident des Landes seinen 80. Laif hat Fotografen seiner amerikanischen Parteragentur Redux interviewt, den Anfang macht Mark Peterson. Befragt wurde der Fotojournalist aus New York zum Zustand der amerikanischen Gesellschaft und zur Zukunft des Fotojournalismus. [weiterlesen]

  • Picturemaxx gibt zur Zeit so richtig Gas und erweitert sein Anbieterportfolio im soliden Wochentakt: Neu an Bord ist die – bei mauritius images angeflanschte - Blaublut Edition & Blaublut - Street Style.

    Die Kollektion von Blaublut Edition – gegründet 2009 - umfasst Beauty-, Fashion- und Lifestyle-Fotografie, die sich für redaktionelle Beiträge, visuelle Kampagnen, Designprojekte oder Book Covers eignet. Seit 2012 wird die Edition durch eine Street Style-Kollektion ergänzt, die die Mode- und Stilkultur der internationalen Fashion Weeks in New York, London, Mailand und Paris dokumentiert. Diese Kollektion zeigt aktuelle Trends, gefragte Brands und prominente Influencer. [weiterlesen]